c't 4/2016
S. 84
Trend
Facebook überall

Der Content-Moloch

Facebook wird zur Plattform für alles

Facebook = soziales Netzwerk? Das war einmal. Mittlerweile liefert der Konzern seinen Nutzern jede Art von Content und Services – und zwar egal, wo sie sich gerade befinden. Das Ziel scheint zu sein, den Rest des Internets überflüssig zu machen.

Mehr als 1,6 Milliarden aktive Mitglieder hat Facebook mittlerweile. Rund eine Milliarde davon nutzen die Plattform täglich. Je öfter und länger sie das tun, desto mehr Geld verdient der Konzern mit Reklame-Einblendungen. Werbung macht fast den gesamten Umsatz von Facebook aus, zuletzt lag der Anteil bei 96,5 Prozent.

US-Nutzer des Facebook-Messengers können direkt in der Konversation ein Uber-Taxi zum anvisierten Ort bestellen.

Jede neue Maßnahme von Facebook muss daher dem Ziel dienen, Nutzer abzuholen, auf die Plattform zu ziehen und sie dort zum Bleiben zu bewegen – egal ob am PC oder auf dem Smartphone. Die als soziales Netzwerk gestartete Plattform verwandelt sich deshalb in ein allumfassendes Service-Werkzeug. Außerdem saugt der Content-Nimmersatt Facebook Inhalte derzeit wie ein Schwamm auf. Ziel ist offensichtlich, Verweise auf das Web außerhalb – also Ausstiegspunkte – zu minimieren.

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