c't 12/2017
S. 52
Test
4K- und 5K-Displays
Aufmacherbild

Special K für den Mac

LG UltraFine 4K und UltraFine 5K

LGs UltraFine 4K und 5K sind die inoffiziellen Nachfolger des Apple Thunderbolt Display. Beide zeigen zwar satte Farben und hohe Kontraste, doch es gibt einige Gründe gegen ihren Einsatz in der professionellen Bildbearbeitung.

Die UltraFine-Monitore stammen zwar nicht von Apple, doch der Mac-Hersteller bewirbt die beiden als perfekte Ergänzung zu seinen aktuellen Notebooks. Besonders Apple-like sehen die UltraFine-Modelle nicht aus, sie tragen eher gehobenen Büro-Chic: ein anthrazitfarbenes Kunststoffkleid um die Anzeige, dazu ein schwarzer Metallfuß.

Ihre Panels sind echte Glanzstücke – was zunächst im wörtlichen Sinne gilt: Die Displays spiegeln ihre Umgebung unübersehbar. In sehr hellen Räumen kann man die meisten Reflexionen zwar durch Aufdrehen der Displayleuchtdichte überstrahlen, denn die Schirme erreichen bis zu 545 cd/m2. In der Praxis lässt sich an einem derart hellen Display aber nicht ergonomisch arbeiten – mehr als 150 cd/m2 sollten es im Büro nicht sein. Deshalb muss man die spiegelnden Monitore unbedingt so platzieren, dass kein direktes Licht auf ihren Schirm fällt.

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