c't 13/2017
S. 126
Praxis
DVB-T2 HD mit LibreElec
Aufmacherbild

Elec-TV in HD

DVB-T2 HD unter LibreElec auf günstigen Mini-PCs

Für einen PC, der als Streaming-Box und DVB-Empfänger im Wohnzimmer steht, braucht man keine teure Windows-Lizenz: Das schlanke LibreElec reicht aus und spart noch Geld für eine SSD.

Das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD liefert zwar prima Bildqualität, hängt aber ältere Media-Center-PCs ab – selbst wenn man einen neuen Tuner nachrüstet: Fehlt der Hardware nämlich ein Decoder für das hoch komprimierte Videoformat HEVC, sieht man bloß noch Stotterfernsehen oder gar Standbilder. Doch mittlerweile gibt es bezahlbare und lüfterlose Mini-PC-Barebones, die Hardware-Decoder für HEVC (H.265) mitbringen. Und mit LibreElec 8.0.2 steht ein kostenloses Betriebssystem bereit, das nicht nur das komfortable und funktionsmächtige Media-Center-Paket Kodi 17.3 (Krypton) enthält, sondern auch die HEVC-Decoder von x86-Billigprozessoren wie den Celeron N3450 nutzen kann. Einen kompatiblen USB-Tuner für DVB-T2 HD bekommt man ab 40 Euro.

Hardware

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