c't 14/2017
S. 128
Praxis
Foto-Layout
Aufmacherbild

Drucksachen

Mit Lightroom zum Fine-Art-Print, Fotobuch oder Scrapbook

Ein Layout-Künstler ist das Foto-Workflow-Paket Lightroom nicht. Vor allem das restriktive Fotobuch-Modul ärgert viele Anwender. Der Ausweg: Fertigen Sie mit dem Druckmodul in Lightroom ruckzuck schicke Collagen, um sie flexibel weiterzuverwenden.

Lightroom kann alles außer Fotobücher. Genauer: Es kann Fotobücher nur in bestimmten Formaten mit bestimmten Layout-Vorlagen gestalten und bei einem einzigen, nicht ganz billigen Hersteller drucken (Blurb). Eine interessante Alternative zum unausgegorenen Buch-Designer verbirgt sich im Druckbereich der Anwendung: Er bringt nicht nur Einzelbilder zu Papier, sondern fertigt auch fix Bildpakete, Collagen und Einzelseiten. Die lassen sich auf dem heimischen Drucker ausgeben oder via JPEG-Export an jeden beliebigen Dienstleister schicken und bei Bedarf zum Buch binden. Anders als beim Blurb-Layout darf der Anwender seine Fotos hier frei anordnen – zumindest in gewissen Grenzen.

Vorweg: Wer sich kreativ ausleben möchte oder verspielte Designs liebt, greift besser zu vollwertiger DTP-Software wie Scribus oder InDesign oder baut die Seiten direkt in der Software des Fotobuch-Dienstleisters. Lightroom erlaubt nur schlichte, klassische Collagen mit gerade ausgerichteten Fotos und sehr sparsamer Beschriftung. Nicht zuletzt deshalb geht die Arbeit aber auch schnell von der Hand. Lieblings-Layouts kann man als Gestaltungsvorlagen für weitere Projekte speichern und Fotos bei Bedarf jederzeit im Entwickeln-Modul nachbearbeiten – beispielsweise um sie einander stilistisch anzugleichen. Am Ende können Sie Ihre Werke ordern, wo und in welcher Größe Sie möchten. Hingegen müssen Sie sich bei proprietären Fotobuch- und Kalender-Designern schon vorher auf die endgültige Größe festlegen; selbst nachträgliches Verkleinern ist nicht vorgesehen.

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