c't 16/2017
S. 116
Know-how
VR-Framework A-Frame
Aufmacherbild

VR im Web

Virtual-Reality-Web-Apps mit A-Frame programmieren

Virtual-Reality-Entwicklung ist kompliziert? Mit dem Mozilla-Framework A-Frame nicht. Man benötigt lediglich einen Webbrowser, einen Texteditor und ein bisschen HTML-Erfahrung. Die fertigen VR-Apps laufen auf fast allen VR-Headsets.

Das Herumlaufen in virtuellen Welten macht Spaß – noch mehr Spaß macht es, diese selbst zu erschaffen. Bislang musste man sich dafür in Spiele-Engines wie Unity oder Unreal einfuchsen.

Mit A-Frame dagegen braucht man für eigene Virtual-Reality-Welten lediglich ein bisschen HTML-Erfahrung und einen Texteditor. Bei dem offenen Standard handelt es sich um eine Programmierschnittstelle (API), die im Webbrowser mithilfe der WebVR-Schnittstelle VR-Apps anzeigt. Um WebVR direkt anzusprechen, wäre man mit einem vergleichsweise komplexen API konfrontiert, das sich obendrein kontinuierlich ändert. Glücklicherweise wurde da bereits Vorarbeit geleistet: Das von Mozilla entwickelte Web-Framework A-Frame vereinfacht das Arbeiten mit WebVR enorm.

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