c't 24/2017
S. 122
Kaufberatung
Grafikkarten für Linux

Höhen und Tiefen

Grafik-Hardware für Linux-Anwender

Linux-Anwender sollten beim Grafikkarten-Kauf mit Bedacht vorgehen, denn keine der aktuellen GPUs kann alle Wünsche erfüllen. Schuld daran: die Treiber.

Für alle bei Notebooks und PCs gängigen Grafikprozessoren gibt es auch Linux-Treiber. Für gelegentliche Experimente mit aktuellen Versionen von Ubuntu & Co. eignen die sich alle. Bei Qualität und Funktionsumfang der Treiber gibt es aber riesige Unterschiede. Linux-Anwender sollten Grafik-Hardware daher nicht blindlings kaufen.

Keine Kombinationen aus Grafikprozessor und Linux-Treiber erfüllt alle Wünsche. Ohne Kompromisse geht es daher nicht. Die wenigsten muss man bei AMD eingehen – zumindest, sofern Sie eine mit aktuellen Treibern ausgestattete Distribution einsetzen und die neuesten Grafikchips vorerst meiden. Für anspruchsvolle Linux-Spiele sind Nvidias GeForce-GPUs etwas besser geeignet: Deren Treiber machen meist etwas mehr Performance locker, sind im Alltag aber bockiger. Für Office, Internet-Surfen und genügsame Spiele eignen sich die GPUs in Intels Prozessoren indes ebenso gut oder ein klein wenig besser als jene von AMD. Das sind aber nur Faustregeln, denn die Lage ist viel komplizierter.

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