c't 3/2017
S. 144
Praxis
4K-Videos abspielen
Aufmacherbild

Ultra HD ruckelfrei

4K-Videos unter Windows 10 effizient abspielen

Bei Streaming-Anbietern und Video-Plattformen gehören Filme und Serien in 4K-Auflösung mittlerweile zum Standard-Repertoire. Spezielle Videoeinheiten in Grafikchips und Prozessoren entlasten bei der Wiedergabe die CPU-Kerne, was den Energiebedarf deutlich reduziert. Damit das allerdings klappt, müssen Browser und Video-Player mitspielen.

Action-Cams und Smartphones zeichnen Videos in 4K/UHD-Auflösung auf, Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon erweitern ihr Angebot täglich um neue hochauflösende 4K-Inhalte und YouTube liefert ausgewählte Videos sogar in 8K-Auflösung aus. Damit sich Videos mit Auflösungen von 3840 × 2160 Pixeln und höher in Echtzeit über gängige Internetzugänge übertragen lassen, setzen die Anbieter immer effizientere Video-Codecs ein. Sie benötigen bei gleicher Auflösung eine geringere Datenrate als ältere Formate, erfordern jedoch mehr Rechenleistung beim Abspielen.

Moderne Video-Engines sorgen dafür, dass YouTube-Videos mit 8K-Auflösung im VP9-Format nahezu ohne CPU-Last flüssig laufen.

AMD, Intel und Nvidia haben ihre Prozessoren und Grafikchips deshalb mit Videoeinheiten ausgerüstet, die 4K-Videos selbstständig verarbeiten und dadurch die CPU-Kerne entlasten. Damit das klappt, müssen auch die Software und die Grafiktreiber mitspielen. Die Windows-Schnittstelle DirectX Video Acceleration 2.0 (DXVA2) ist das standardisierte Bindeglied für alle Abspielprogramme und Browser. In der Praxis gibt es aber große Unterschiede, wie gut die Zusammenarbeit mit verschiedenen Video-Codecs funktioniert. Fehlt die Hardware-Beschleunigung, leert sich beispielsweise der Notebook-Akku durch die höhere CPU-Last schneller oder das Video ruckelt. Deshalb haben wir die Wiedergabefähigkeiten der Browser Chrome 55, Edge 38 und Firefox 50 sowie der Video-Player Cyberlink PowerDVD 16, Kodi 17.0, Microsoft Filme&TV und VideoLAN VLC 2.2.4 unter Windows 10 „1607“ untersucht – und zwar mit den bei Videoplattformen gängigen Formaten wie H.264/AVC, H.265/HEVC und VP9 bei 4K-Auflösung.

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