c't 5/2017
S. 104
Test
Kompakte Grafikkarten
Aufmacherbild

Fleißige Zwerge

Mini-Grafikkarten der Serien GeForce GTX 1050 und Radeon RX 460

Die neuen Superkompakt-Grafikkarten passen in Mini-PCs und bieten Leistung satt: 4K-Filme und DirectX-12-Spiele laufen flüssig; außerdem binden sie bis zu vier Displays gleichzeitig an. Und das alles schon ab 120 Euro.

In manche Gehäuse passen nur besonders schmale oder halbhohe Grafikkarten – und die sind in den letzten Jahren rar geworden. Besitzer von Mini-Gehäusen haben deshalb in den sauren Apfel gebissen und zu älteren Grafikkarten gegriffen, die sich für moderne Videoformate, Spiele und Displays nicht eignen. Das ändert sich nun: Mehrere Hersteller haben endlich kompakte und preiswerte Grafikkarten der aktuellen Serien AMD Radeon RX 460 und Nvidia GeForce GTX 1050/Ti ins Programm genommen, die 4K-Videos in allen wichtigen Formaten abspielen, HDR unterstützen, ihre Signale über HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4 ausgeben und sogar DirectX-12-Spiele antreiben. Wir haben uns vier Modelle ins Labor geholt, die zwischen 120 und 170 Euro kosten – zwei mit AMD- und zwei mit Nvidia-Grafikchips.

Die OC Low Profile 4G von Gigabyte ist eine leicht übertaktete Low-Profile-Version der GeForce GTX 1050 Ti, kostet 170 Euro, bietet vier Display-Anschlüsse und belegt zwei Steckplätze. Die 4GT LP von MSI kostet 155 Euro, hat nur drei Anschlüsse und lässt seinen Grafikchip mit Nvidia-Referenztakt laufen. Nur 120 Euro kostet die Radeon RX 460 Slim-iCooler von HIS – diese Karte beherrscht alle Multimedia-Funktionen der größeren Exemplare, eignet sich aufgrund des nur 2 GByte fassenden Videospeichers aber nur eingeschränkt zum Spielen. Für 130 Euro bekommt man von XFX eine 4-GByte-Version als Radeon RX 460 4GB D5.

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