c't 1/2018
S. 112
Praxis
NFC-Implantate
Aufmacherbild

Hautnah funken

NFC-Implantate in der Praxis

NFC-Chip unter die Haut – und man ist gewappnet für alle denkbaren Nahfunk-Szenarien? Leider nein. Dazu gibt es zu viele verschiedene Geschmacksrichtungen.

Wer heutzutage von Kontaktlos-Technik jeglicher Art redet, verwendet meist den Begriff NFC – darunter kann sich so gut wie jeder Techniknutzer etwas vorstellen, schon allein, weil die Funktechnik inzwischen in fast jedem Smartphone steckt. Einerseits ist das gut, andererseits aber in vielen Fällen auch viel zu vereinfachend: Wer nämlich denkt, dass ein beliebiges NFC-Implantat in der Hand für jegliche Nahfunk-Anwendungen wie Bezahlen, Tür öffnen, Fitnessstudio-Anmelden, Visitenkarten-Austauschen verwendbar ist, hat sich getäuscht.

Aber der Reihe nach: NFC – das steht für „Near Field Communication“, also Nahfeldkommunikation – wurde 2002 von NXP (damals noch Philips) und Sony ins Leben gerufen. NFC basiert auf RFID (radio-frequency identification), einer Technik, die schon seit vielen Jahren in der Logistik verwendet wird. Kurz gesagt: NFC ist eine Spezialisierung von RFID.

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