c't 13/2018
S. 94
Test
Notebooks
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X1, die x-te

Lenovos Edel-Notebooks ThinkPad X1 Carbon (G6) und ThinkPad X1 Yoga (G3)

Lenovos 2018er-Iteration seiner Flaggschiff-Serie ThinkPad X1 kommt dieser Tage in den Handel. Die Notebooks sind die ersten mit HDR-fähigen Bildschirmen – da verkommen andere Neuerungen wie mehr Rechenleistung zur Nebensache.

Die ThinkPad-X1-Notebooks sind seit Jahren im Premium-Segment etabliert, doch in den 2018er-Iterationen taucht eine Besonderheit auf: Das leichte Notebook X1 Carbon und das Hybridgerät X1 Yoga sind die ersten Mobilrechner mit HDR-zertifizierten Bildschirmen – also Displays, die einen hohen Dynamikumfang liefern.

Allerdings gibt es nicht nur einen HDR-Standard, sondern ein ganzes Sammelsurium an Spezifikationen und Abstufungen. Mit HDR10 oder DisplayHDR 1000, das Fernseher- beziehungsweise Monitorhersteller bewerben und auf Messen oder in Elektronikmärkten vorführen, können die beiden Notebook-Panels nicht mithalten. Dafür wären unter anderem eine maximale Helligkeit von bis zu 1000 cd/m2, eine 10-Bit-Farbverarbeitung und eine lokal dimmbare Hintergrundbeleuchtung notwendig. Schon allein letztere lässt sich bei dem geringen Bauraum, der in Notebook-Deckeln zur Verfügung steht, nicht realisieren.

Mit dem eingebauten Schieber lässt sich die Webcam abdecken.

Stattdessen setzt Lenovo auf ein Dolby-Vision-Zertifikat, das bei Mobilgeräten wie die VESA-Einstiegsstufe DisplayHDR 400 geringere Helligkeiten und eine globale statt lokale Helligkeitssteuerung erlaubt. Die Vorgaben lehnen sich an das an, was sehr gute LCD-Bildschirme für Notebooks auch bislang schon erreicht haben. Um ebensolche handelt es sich dann auch bei den beiden 14-Zoll-Bildschirmen der Testgeräte – und zwar nicht nur wegen der Helligkeit von mehr als 400 cd/m2 oder ihrem hohen Kontrast: Sie decken den Adobe-RGB-Farbraum ab und zeigen deshalb knackige Farben. Die LCD- Alternative OLED gab es früher mal in der X1-Familie, aber nicht mehr in der aktuellen Generation.

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