c't 17/2018
S. 98
Hintergrund
RSS-Reader

Relevante, selbstverwaltete Schlagzeilen

Nachrichten mit RSS maßschneidern

Mit RSS-Feeds stellen Sie Ihr persönliches, schick aufbereitetes Nachrichtenangebot zusammen. Anders als bei Facebook, Twitter & Co. pfuscht Ihnen dabei niemand in Ihre Timeline hinein.

Nachrichten-Overkill überall: Google News auf sämtlichen Geräten, zusätzlich die Apps der Zeitung und der Online-Portale. Facebook und Twitter als soziale Nachrichtenverstärker. News-Bots. Und allen hat man das Recht eingeräumt, einen per Direktnachricht über „wirklich wichtige“ Nachrichten zu informieren.

Übersichtlich ist so was nicht: Die angeblich so intelligenten Algorithmen, die die Timeline der sozialen Medien sortieren, spülen Fake News und irrelevanten Clickbait-Schrott nach oben. Man erhält von mehreren Tickern Push-Nachrichten, wenn Mats Hummels nicht bei der Fußball-WM spielen kann. Derart überinformiert übersieht man aber gerne einmal das interessante Blog-Post über einen neuen Ansatz in der KI.

Überblick mit RSS

Dabei ist es gar nicht so schwer, Struktur in den News-Input zu bringen. Ausgerechnet ein Relikt aus den Urzeiten des Web ist der Schlüssel dazu: RSS. Das Kürzel steht für Really Simple Syndication (oder Rich Site Summary). In RSS-Feeds – oder den verwandten Atom-Feeds – stellen Websites jeweils ihre jüngsten Meldungen in einem für Anwendungen lesbaren Format bereit. Mit speziellen Webdiensten und Desktop-Programmen, den sogenannten RSS-Aggregatoren oder RSS-Readern, abonniert man diese Feeds, um sich einen schnellen Überblick über die Nachrichtenlage zu verschaffen.

RSS-Feeds enthalten mindestens die Schlagzeilen der Meldungen und die Links zu den jeweiligen Originalseiten beim Urheber. Sie können aber auch die Vorlauftexte oder die kompletten Meldungsinhalte umfassen sowie Bilder, Video- und Audiodateien einbetten. Podcasts etwa sind nichts anderes als RSS-Feeds.

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