c't 2/2018
S. 158
Know-how
Batteriepuffer für Solarstrom
Aufmacherbild
Bild: Rudolf A. Blaha

Sonnenspeicher

Photovoltaik-Batteriespeicher für private Haushalte

Solarstrom lohnt sich, wenn man ihn selbst produziert und verbraucht. Photovoltaik-Module sind vergleichsweise günstig und Akkus speichern tagsüber erzeugten Strom, damit ihn die Hausbewohner auch abends verbrauchen können: So sinkt die Stromrechnung um bis zu 80 Prozent.

Die Kombination von Photovoltaik-Anlagen mit Batteriesystemen zur Stromversorgung von Wohngebäuden hat sich etabliert. In Deutschland wurden 2017 mehr als 30.000 Solarstromspeicher in privaten Haushalten installiert. Mittlerweile dominieren Lithiumakkus den Heimspeichermarkt. Zum Siegeszug der Solarstromspeicher hat die rasante Preisreduktion in den vergangenen Jahren beigetragen; eine Kilowattstunde Speicherkapazität kostet mittlerweile weniger als 1000 Euro.

Vergleichsweise billige Speicher und hohe Strompreise haben Markt und Technik bei Photovoltaik-(PV-)Anlagen komplett gewandelt. Noch vor wenigen Jahren wurden PV-Dachanlagen aufgrund der attraktiven Einspeisevergütung fast ausschließlich zur Netzeinspeisung errichtet – also nicht, um den Strom gleich vor Ort selbst zu verbrauchen. Heute jedoch ist eine schlüsselfertige PV-Anlage fürs Eigenheim bereits für 1500 Euro pro Kilowatt peak (kWp) Spitzenleistung zu haben. Damit lässt sich Solarstrom vom eigenen Dach für unter 12 Cent pro Kilowattstunde (kWh) produzieren – und das über die nächsten 20 bis 30 Jahre. Für Strom aus dem öffentlichen Netz zahlen Privatleute hingegen derzeit durchschnittlich 28 ct/kWh, Tendenz weiter steigend. Der Kostenvorteil von etwa 16 ct/kWh macht die „Solarisierung“ der häuslichen Stromversorgung finanziell attraktiv; mancher sieht darin angesichts niedriger Kapitalmarktzinsen eine attraktive Geldanlage. Viele Menschen investieren aber auch aus ökologischer Überzeugung in hausgemachten Sonnenstrom.

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