c't 22/2018
S. 63
Kurztest
Fantasy-Rollenspiel

Barden in Gruselgrafik

Die Neuauflage des Rollenspielklassikers vergräbt seine Evergreens unter zu viel Müll.

Aufmacherbild

Statt den letzten Auftritt des Barden von 2004 technisch zu verbessern, wähnt man sich in die 90er Jahre zurückversetzt. In Ego-Perspektive bewegt der Spieler seine Bande von Abenteurern durch die verwinkelte Stadt Skara Brae. Die altbackene Grafik erinnert an das erste Doom. Erst wenn man im Grafik-Setup die Tiefenschärfe korrigiert, wird der Anblick erträglich. Immerhin sorgen die tollen Sprecher mit ihrem schottischen Akzent für Atmosphäre.

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