c't 22/2018
S. 32
News
Internet

Google baut App, Web- und Bilder-Suche um

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag hat Google auch sein Kernprodukt generalüberholt: die Suchmaschine. Deren Bedienoberfläche soll dem Anwender besser bei komplexen Suchen helfen. So sollen ältere, aber weiterhin relevante Suchergebnisse leichter wiederzufinden sein.

Damit der Nutzer „noch tiefer in Themen eintauchen“ kann, fügt Google Suchtreffern künftig auch Vorschläge hinzu, die auf bereits gespeicherten oder in der Vergangenheit vom Nutzer schon einmal gefundenen Inhalten basieren.

Wer zu einem bereits verwendeten Suchbegriff zurückkehrt, dem präsentiert der Suchdienst Seiten, die er bereits besucht hat, und weitere, bereits durchgeführte Suchanfragen, die relevant sein könnten. In sogenannte Sammlungen sollen Nutzer zudem bei komplexen Suchen nützliche Inhalte wie Webseiten, Artikel oder Bilder zusammentragen können.

Maps mit ÖPNV-Daten und Musik

Maps zeigt die nächsten Bahn- und Busverbindungen.

Google hat ein Update seiner Navigations-App Maps eingeführt, das Fahrplandaten des öffentlichen Nahverkehrs einbezieht, also etwa planmäßige Abfahrtszeiten von Bussen und Bahnen. Zum Start steht die Funktion für 80 ausgewählte Städte und Regionen zur Verfügung. Sie ist in einem separaten Tab unter „ÖNV/ÖPNV“ zu finden. Maps integriert außerdem die Streaming-Dienste Google Play Music, Apple Music und Spotify. Der Benutzer kann so seinen bevorzugten Musikdienst direkt über Google Maps steuern, ohne in die jeweilige App wechseln zu müssen. (jo@ct.de)

Chrome: Auto-Login entschärft

Chrome-Nutzer, die mit einem aktiven Google-Account im Netz unterwegs sind, werden ab Chrome-Version 69 automatisch auch im Browser eingeloggt – selbst, wenn sie ihren Google-Account nie mit ihrem Browser verknüpft haben. Nach Protesten von Datenschützern schwächt Google diese Funktion in Chrome 70 ab. Der Nutzer soll in den Optionen eine Einstellung vornehmen können, die das Web-Login vom Browser-Login trennt. (jo@ct.de)

Tim Berners-Lee: Neues datenschutzfreundliches Web

POD-Apps erscheinen wie Social-Media-Anwendungen. Hinter den Kulissen herrscht aber ein strenges Datenschutzregiment.

„Das Web hat sich in einen Motor der Ungleichheit und Spaltung verwandelt“, schreibt Berners-Lee, der Schöpfer des WWW. Er hält aber eine Umkehr zum Besseren für möglich. Dazu lässt er seine Aufgaben beim W3C und bei der MIT-Hochschule ruhen und hat mit Partnern das Unternehmen Inrupt gegründet.

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