c't 10/2019
S. 54
News
Iron Sky: The Coming Race
Aufmacherbild

Nazis und Dinosaurier

Wie die visuellen Effekte für Iron Sky 2 entstanden

Die Nazi-Satire „Iron Sky: The Coming Race“ entstand als Crowdfunding-Projekt größtenteils in Finnland. Das VFX-Studio Pixomondo realisierte in Stuttgart und Frankfurt die visuellen Effekte – und entwickelte die Geschichte mit.

Der Film spielt zwanzig Jahre nach dem ersten Teil von „Iron Sky“, in dem Nazis vom Mond die Erde angriffen. Sie ist von einem Atomkrieg verwüstet und die Überlebenden haben sich auf die ehemalige Mondbasis der Nazis geflüchtet. Dies ist der Beginn eines verrückt-absurden Abenteuers voller Dinosaurier, Raumschiffe und Aliens.

Der Film des finnischen Regisseurs Timo Vuorensola kostete etwa 15 Millionen Euro und wurde über Crowdfunding finanziert. Die visuellen Effekte (VFX) entstanden in Deutschland beim Studio Pixomondo. Über 200 Leute produzierten ungefähr 40 Minuten Film, die sich auf 433 VFX-Shots verteilten.

Der immense Personalaufwand war nötig, weil Pixomondo verschiedene digitale Umgebungen vollständig in 3D modellierte, unter anderem einen Mondbasis-Hangar, den zerstörten Mond, Teile von Washington D.C. und die unterirdische Stadt Agartha.

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