c't 19/2019
S. 33
Praxis
Windows mit Riesen-Desktop: virtuelle Desktops

Desktop-Karussell

Mehr Fensterplatz mit virtuellen Desktops

Reicht der Platz nicht für einen riesigen Monitor? Zusätzliche Fläche für Fenster gibts auch virtuell. Windows 10 braucht dafür kein zusätzliches Tool.

Virtuelle Desktops gehören unter macOS und gängigen Linux-Distributionen schon seit Langem zur Grundausstattung – seit Windows 10 hat auch Microsoft sie endlich ins System integriert. Mit ihnen lassen sich Fenster in separate Arbeitsflächen sortieren. Praktisch ist das zum Beispiel, um die Fenster verschiedener Projekte oder Themen damit zu ordnen oder auch um im Home-Office berufliche und private Inhalte voneinander zu trennen, ohne gleich separate Benutzerkonten anzulegen.

Gemeinsam haben alle virtuellen Desktops, dass auf ihnen zwar die gleichen Icons und die gleiche Taskleiste zu sehen sind, nicht aber die gleichen Fenster. Der Einstieg funktioniert am besten durch Herumprobieren – daher hier die wichtigsten vier Tastaturkommandos dafür: Strg+Windows+D erzeugt einen neuen Desktop, Strg+Windows+Links sowie Strg+Windows+Rechts schalten zwischen den Desktops hin und her. Strg+Windows+F4 schließt den gerade aktiven Desktop. Keine Sorge: Eventuelle Fenster werden dabei nicht geschlossen, sondern auf den Desktop links davon geworfen. Spielen Sie ruhig ein wenig damit herum, um einen Eindruck von der Funktion zu bekommen – einen Desktop öffnen, dort Programme starten und dann hin- und her schalten. Kaputt machen können Sie dabei nichts.

Einstellbar ist, ob auf virtuellen Desktops nur die zu den jeweils anwesenden Fenstern gehörigen Taskleistensymbole erscheinen sollen oder aber die Symbole sämtlicher offener Fenster aller Desktops. Die Option dafür findet sich in den Einstellungen unter „System/Multitasking“ im Abschnitt „Virtuelle Desktops“. Hier lässt sich ebenfalls festlegen, ob sich die gewohnte Task-Umschaltung per Alt+Tab über die Fenster aller Desktops erstrecken soll oder nur über die auf dem aktuellen Desktop liegenden.

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