c't 2/2019
S. 148
Praxis
Docker auf dem Raspi
Aufmacherbild

Döckerchen

Docker auf dem Raspberry Pi

Die Container-Software Docker unterstützt nicht nur x86-Systeme, sondern auch den Raspi. Inzwischen gibt es eine stattliche Anzahl von Containern für den kleinen Rechner, mit denen man ihn zum Familien-Wiki oder zur Smart-Home-Zentrale machen kann. Wir geben Tipps zum Umgang und zeigen darüber hinaus, wie man eigene Multi-Architektur-Images für PC und Raspi baut.

Entwickler und Unternehmen schätzen Software-Container schon seit Langem. Mit ihnen kann man im Handumdrehen Wordpress, MediaWiki, Node-Red und andere Dienste einrichten und konfigurieren. War Docker anfangs nur für x86-Prozessoren verfügbar, läuft es nun auf zahlreichen Architekturen, darunter auch ARM-CPUs des Einplatinenrechners Raspberry Pi. So kann man Dienste, die man noch argwöhnisch beäugt, problemlos und gut weggesperrt als Container auf den Raspi befördern. Oder man lässt unterschiedliche Versionen von Laufzeitumgebungen wie NodeJS nebeneinander laufen, ohne dass sie sich ins Gehege kommen.

Sollten Sie bereits mit Docker vertraut sein und sich nur für die Spezifika von Docker auf ARM-Architekturen interessieren, können Sie die nächsten Abschnitte überspringen und bei „Image-Suche“ weiterlesen.

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