c't 8/2019
S. 33
News
Touchscreen, Robotik

Display drückt von innen

Mit einer an der Universität des Saarlands entwickelten dünnen Silikonfolie kann der Touchscreen der Zukunft selbst klopfen, vibrieren oder drücken.

Ingenieure der Uni Saarland zeigen den ersten Touchscreen, der selbst klopfen kann. Bild: Oliver Dietze

Die dünne Silikonfolie sieht aus wie einfache Frischhaltefolie, sie könnte aber den Nutzen von Touchscreens deutlich erweitern. Überdeckt man damit ein Display, kann es den Tastsinn durch ein Klopfen oder ein Vibrieren ansprechen und damit den Anwender zum Beispiel auf besondere Bildschirminhalte hinweisen oder zu einem Button leiten.

Der Roboter reicht die Hand

Spiel mit dem Dodekaeder: Die BionicSoftHand erlernt Fingerfertigkeit. Bild: Philipp Freudigmann

Kollaborative Roboter in Montagehallen oder Serviceroboter im Privathaushalt sind näher am Menschen dran als die rücksichtslosen Industrieroboter hinter ihren Schutzzäunen. Der Automatisierer Festo greift den Trend zu neuen Roboterformen mit dem bionischen Konzept der BionicSoftHand auf, mit der ein Roboterarm dem Menschen beispielsweise Werkzeug reichen kann. Das Greifwerkzeug besitzt fünf Finger, allerdings kein festes Skelett. Stattdessen sind die einzelnen Finger aus flexiblen Bälgen mit Luftkammern geformt. Die textile Außenhaut ist elastisch und an einigen Stellen mit hochfesten Fäden durchwirkt. Jeder Finger wird pneumatisch angesteuert und krümmt sich dann in der vorgegebenen Weise.

Greifer nutzt bis zu fünf Finger

Einen Fünf-Finger-Greifer, der alle Greiffinger autonom bewegt, zeigt Schunk erstmals mit dem Greifermodell SVH. Jeder Finger ist mit einer Sensorrückkopplung ausgestattet, sodass ein Objekt mit Feingefühl gefasst werden kann. Der Hersteller regt an, diese Greiferform auch für den Einsatz von Gesten in der Roboter-Mensch-Kommunikation zu nutzen, etwa „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ zu signalisieren.

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