c't 12/2020
S. 74
Test & Beratung
iOS-Terminal-App

iOS-Luxus-­Terminal

Über 20 Euro sind ein stolzer Preis für das iOS-Terminalprogramm Blink Shell – doch besonders in widrigen Netzwerken zahlt sich jeder Cent aus.

Eine Besonderheit der Blink Shell ist, dass sie eine Verbindung nicht nur per SSH, sondern auch über eine Art von Erweiterung für SSH namens Mosh (Mobile Shell) aufrechterhalten kann: Die überdauert lange Sitzungspausen, Paketverluste und wechselnde IP-Adressen, etwa beim Roaming zwischen mobilen Datennetzen und WLANs. Eine Mosh-Verbindung nutzt die Sicherungsmechanismen von SSH für den Zugang, schaltet aber nach dem Anmelden via TCP auf UDP als Transportprotokoll und eine eigene Verschlüsselung um (AES-128).

Mosh kann Roaming überhaupt nur realisieren, weil es UDP benutzt. Die Verbindungen können über Tage bestehen bleiben. Wenn mal ein Datenpaket verloren geht, steckt Mosh das locker weg – eine herkömmliche SSH-Sitzung würde absterben. Mosh gibt es als Paket für alle gängigen Unix-artigen Betriebssysteme. Damit Blink Shell (oder andere Clients) Mosh für die Verbindung nutzen können, muss das angesprochene System auf UDP-Ports zwischen 60000 und 61000 erreichbar sein.

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