c't 12/2020
S. 26
Aktuell
Wohnungsvermittler in der Krise

Plötzliche Wohnraumschwemme

Ausgangsbeschränkungen setzen Airbnb unter Druck

Die Corona-Krise macht den Aus­verkauf des innenstädtischen Wohnraums durch Plattformen wie Airbnb spürbar: Sonst nur für Urlauber verfügbare Immobilien stehen plötzlich dem normalen Wohnungsmarkt offen – aber wohl nur auf Zeit.

Von Torsten Kleinz

Mitte März bemerkte der Ire Rob Cross in seiner Nachbarschaft in Dublin etwas Merkwürdiges: Auf der lokalen Immobilien-Website Daft.ie erschien eine Vielzahl von neuen Mietangeboten: „Ein Anstieg von 64 Prozent quer durch Dublin inmitten der Corona-Krise“ twitterte der Grafiker, der zu den Kritikern von Airbnb gehört. Der Tweet verbreitete sich viral und es zeigte sich, dass auch in anderen touristischen Zielen wie etwa Hawaii das Angebot für sonst knappen Wohnraum enorm gewachsen war.

Vermieter, die ihre Wohnungen oder Zimmer sonst über Airbnb an Urlauber anbieten, waren aufgrund der Corona-Krise unter Zugzwang. Urlaubsreisen waren in weiten Teilen der Welt praktisch unmöglich geworden und ihre Immobilien würden leer stehen, wenn sie sie nicht für den normalen Wohnungsmarkt freigeben würden.

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