c't 17/2020
S. 174
Test & Beratung
Action-Spiel

Samurai am Scheideweg

Ghost of Tsushima: Blutige Samurai-Saga

In seinen besten Momenten erzählt Ghost of Tsushima vom Krieg und was er mit den Menschen macht. Dann geht es um Leid, Verlust und Moral. Die noble Botschaft geht in der ­imposanten und reißbrettartigen ­Inszenierung aber oft unter.

Von Andreas Müller

Fast scheint es, als wolle die Natur das ganze Chaos und die Gewalt nicht wahrhaben. Wenn der Spieler mit seinem Helden Jin bei aufgehender Sonne über dichte Blumenwiesen reitet, ist der Krieg weit weg. Da fliegen Reiher durch die Lüfte und in den Seen glitzern die Sonnenstrahlen. Erst später, wenn die Mongolen brandschatzend durch das Land gezogen sind und nur Asche übrig ist, hat auch dieses Naturidyll seine Unschuld verloren.

Blutiges Idyll

Mit Ghost of Tsushima hat das Entwicklerstudio Sucker Punch, bekannt für die Superheldensaga „Infamous“, einen letzten großen Exklusiv-Titel für die Playstation 4 geschaffen. Technisch gelingt das hier, spielerisch allerdings kaut die Samurai-­Saga all das wieder, was Fans in den letzten Jahren durch Assassin’s Creed und andere Open-World-Spektakel zur Genüge vorgesetzt bekamen.

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