c't 2/2020
S. 106
Test & Beratung
Mini-Quadrokopter
Aufmacherbild

Fliegendes Leichtgewicht

Videodrohne DJI Mavic Mini für 400 Euro

Eine Videodrohne soll unkompliziert sein: lange Flugzeit, gute Videoausstattung, geringes Packmaß, keine Kennzeichnungspflicht. Das verspricht DJIs günstigster Quadrokopter, allerdings nur unter Verzicht auf einige Funktionen.

DJI bewirbt seinen neuen Quadrokopter „Mavic Mini“ mit dem Slogan „Fliegen kann jeder“ – und spielt damit auf dessen Gewicht von 249 Gramm an, mit dem die Drohne ein Gramm unter der Marke liegt, ab der die Kennzeichnungspflicht gilt; auch die ab zwei Kilogramm erforderliche Flugerlaubnis („Drohnenführerschein“) benötigt man daher nicht. Mit einem Preis von rund 400 Euro ist sie zudem aktuell die günstigste Drohne im DJI-Portfolio.

Zusammengefaltet ist der Quadrokopter ungefähr so groß wie ein (etwas zu dickes) 6-Zoll-Smartphone und lässt sich ohne Weiteres in der Jackentasche transportieren. Trotzdem macht die kleine Drohne, die von dem Design her an Mavic Pro und Mavic 2 angelehnt ist, einen soliden Eindruck.

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