c't 22/2020
S. 128
Praxis
Porträt malen mit Krita

Gesicht zeigen

Malen lernen mit Krita 4.3

Das Open-Source-Malprogramm Krita bietet viel, ist für Einsteiger aber etwas unübersichtlich. Am besten lernt man die Software kennen, indem man sich eine konkrete Aufgabe stellt. Ein ­Porträt ist da ein dankbares ­Beispiel: Das Motiv ist überschaubar und stellt nicht viele Fallen. Ein paar digitale Ab­kürzungen sparen viel Zeit – ­Traditionalisten mögen die Stirn runzeln, aber letztlich haben die großen Meister auch alle Mittel benutzt, die ihnen zur Verfügung standen.

Von Gerald Himmelein

Porträts gelingen am einfachsten, wenn die Vorlage zum Durchpausen starke Kontraste und somit klare Konturen bietet. Gefragt sind also ein starkes Licht von einer Seite und eine schwächere Lichtquelle aus der Gegenrichtung, die den Schattenbereich aufhellt. Das Motiv sollte nur aus Kopf, Hals und vielleicht noch den Schultern bestehen. Am besten ist eine Aufnahme in Dreiviertelansicht: Bei frontalen Porträts sieht die natürliche Asymmetrie des Gesichts oft „krumm“ aus, obwohl das Bild die Vorlage akkurat wiedergibt. Wer kein Fotostudio im Keller hat, der fotografiert das Porträt am besten bei gutem Wetter im Freien neben einer hellen Wand: Die Sonne spendiert das Hauptlicht, die Wand spielt Reflektor.

Um Probleme mit Persönlichkeitsrechten zu umschiffen, benutzt dieses ­Tutorial einen virtuellen Kopf als Modell. Instagram-freundlich ist das Porträt bereits quadratisch zugeschnitten; dementsprechend verwendet auch das Tutorial eine quadratische Arbeitsfläche (21 cm × 21 cm bei 600 dpi, also 4961 × 4961 Pixel). Erzeugen Sie mit Strg+N eine neue Datei und tragen Sie die gewünschten Dimensionen ein. Das Farbmodell belassen Sie auf „RGB/Alpha“.

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