c't 24/2020
S. 136
Wissen
E-Government
Bild: Thomas Kuhlenbeck

Das kleine große Vorbild

10 Jahre E-Perso: Was Deutschland von Österreich lernen kann

Der E-Perso ist auch zehn Jahre nach seiner Einführung noch nicht im Alltag der Bürger angekommen. Österreich zeigt, wie man es besser macht.

Von Christian Wölbert

Die Hoffnungen waren groß, als im November 2010 das „Gesetz über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis“ in Kraft trat. Der „E-Perso“ sollte fortan als sicherer, universeller Netzausweis dienen, für Behördendienste wie für Online-Geschäfte mit privaten Firmen.

Heute, zehn Jahre später, sieht die Bilanz trist aus. Mittlerweile hat zwar fast jeder den Ausweis mit Chip im Geldbeutel stecken, doch im aktuellen „E-Government-Monitor“ der wirtschaftsnahen Digitalisierungsinitiative D21 sagten nur sechs Prozent der Befragten, dass sie die Online-Ausweisfunktion jemals genutzt hätten – genauso wenige wie 2019. Der E-Perso kommt einfach nicht vom Fleck.

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