c't 24/2020
S. 140
Wissen
LCD-Monitore

Kristallklare Bilder

Der Siegeszug der LCD-Monitore

Flüssigkristallbildschirme haben ihre voluminösen Röhrenkollegen vor etwa zwanzig Jahren vom Schreibtisch geschubst. Der Start der LCD-Technik verlief jedoch ganz schön holprig.

Von Ulrike Kuhlmann

Ein hochauflösender Flachbildschirm gehört heute zur normalen Büroausstattung. Dabei hat die LCD-Technik für Monitore gerade mal 25 Jahre auf dem Buckel und setzte sich recht zögerlich durch. So berichtete Georg Schnurer in c’t 6/1994 von einem 10,4-zölligen Farb­monitor mit VGA-Auflösung (640 × 480 Pixel), der für stolze 10.000 D-Mark angeboten wurde. Die exorbitanten Preise trotz jämmerlicher Auflösung und enormer Blickwinkelabhängigkeit waren der unausgereiften LCD-Fertigung geschuldet – man munkelte seinerzeit von Ausschussraten über 70 Prozent.

In den folgenden zwei Jahren kamen erste LCD-Monitore mit 15 Zoll Diagonale auf den Markt, die Auflösung stieg auf 1024 × 768 Pixel (XGA). Die Geräte waren mit über 6000 D-Mark aber immer noch enorm teuer. In den 1990er Jahren beherrschten voluminöse Röhrenmonitore (CRT, Cathode Ray Tube) die Schreib­tische: Gute Geräte mit 20 Zoll Diagonale stellten 1280 × 1024 Bildpunkte (SXGA) auf einer sichtbaren Bildfläche mit 18 Zoll Diagonale dar – ein Teil der Bildfläche verschwand hinter der Röhreneinfassung.

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