c't 25/2020
S. 170
Test & Beratung
Action-Spiel

Ohne Biss

Watch Dogs Legion: Verspielte Dystopie

In Watch Dogs Legion kämpft eine Widerstandsgruppe gegen einen faschistischen Polizeistaat. Statt eine böse Zukunftsvision zu zeigen, gleicht das ­Action-Spiel von Ubisoft einem großen Abenteuerspielplatz, auf dem jedes Mittel recht ist.

Von Andreas Müller

Die dritte Auflage der beliebten Reihe wirft einen düsteren Blick in das London der nahen Zukunft: Nach Terroranschlägen steht die Stadt vor dem Nichts. Die Regierung ist zusammengebrochen, Gewalt regiert die Straßen und eine geheimnisvolle Sicherheitsfirma übernimmt die Macht. Mit den Mitteln eines Polizeistaats setzt sie rücksichtslos ihre Law-and-Order-Politik durch. Kritik oder gar Widerstand wird sofort unterdrückt. Nur eine kleine Hackergruppe namens DedSec zückt die Smartphones und probt den Aufstand gegen das Regime.

Dieses düstere Szenario erzählt von Faschismus, gläsernen Menschen, illegalem Organhandel und Folter. Für glückliche oder hoffnungsvolle Momente ist in diesem Post-Brexit-London kaum Platz. Allerdings muss man als Spieler schon ganz genau hingucken, um von diesem bedrückenden Hintergrund etwas mitzubekommen. Für die Entwickler dient ihr dystopisches London nur als Folie, vor der sie einen wilden Abenteuerspielplatz inszenieren. Er bietet Spielern zahlreiche Möglichkeiten, ihre Missionen zu erfüllen.

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