c't 3/2020
S. 71
Titel
Trends 2020: Sicherheitschips
Aufmacherbild

Chip statt Passwort

Sicherheitschips stärken oder ersetzen Passwörter

SmartCards sind zwar ein alter Hut, doch nun kommt ihre Technik in abgewandelter Form immer häufiger zum Einsatz: FIDO2-Sticks ersetzen Passwörter und man zahlt per Smartphone.

Ältere c’t-Leserinnen und c’t-Leser erinnern sich noch an Telefonkarten für öffentliche Telefonzellen: Das war einer der ersten weit verbreiteten Anwendungsfälle für Sicherheitschips, die geheime Daten wie Passwörter oder kryptografische Schlüssel schützen. Nun sind sie allgegenwärtig, etwa in Kreditkarten, Mobilfunk-SIMs, Funk-Autoschlüsseln, Pay-TV-Karten – und in Smartphones.

IT-Riesen wie Google und Microsoft ermöglichen es nun immer häufiger, statt eines Passworts einen Sicherheitschip zur Anmeldung an Online-Accounts zu verwenden oder auch als zweiten Faktor, um Konto-Diebstahl zu verhindern. Auf Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) vor allem per Smartphone-App setzen auch Banken, um Online-Zahlvorgänge nach der EU-Vorgabe PSD2 abzusichern.

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