c't 5/2020
S. 114
Test & Beratung
Notebooks mit schaltbaren Privacy-Bildschirmen

Seiteneinblicksverwehrer

Zwei Business-Notebooks mit Privacy-Bildschirmen

Das HP EliteBook 830 x360 (G6) und das Lenovo ThinkPad X1 Carbon (G7) haben Privacy-Bildschirme, die auf Knopfdruck in einen besonders blickwinkelabhängigen Modus schalten. Das schützt sensible Daten vor un­befugten Blicken, schränkt aber im Normalbetrieb ein.

Von Florian Müssig

Wer im Zug oder Flugzeug arbeitet, fürchtet neugierige Blicke von Mitreisenden, die Firmengeheimnisse oder Kundendaten abgreifen könnten. Eine bewährte Abhilfe sind Blickschutzfilter, die man vor den Bildschirm steckt, um Spionageblicke von der Seite zu unterbinden. Allerdings sind die Filter zusätzlich Teile, die man dabeihaben muss; die aufzuklebenden Haltenasen sehen unschön aus und lassen sich bei besonders dünnen Bildschirmrändern schwer oder gar nicht befestigen.

Für diesen Test haben sich zwei Business-Notebooks im c’t-Labor eingefunden, die keine Zusatzfolien mehr benötigen, sondern ab Werk mit Privacy-Bildschirmen ausgestattet sind. Bei HPs EliteBook x360 830 (G6) hört diese optionale Technik auf den Namen Sure View und bei Lenovos ThinkPad X1 Carbon (G7) auf Privacy Guard.

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