c't 5/2020
S. 42
Aktuell
FOSDEM

Die Zukunft von freier Software

FOSDEM-Konferenz: Herausforderungen für Open Source

Auf der großen Community-organisierten Open-Source-Konferenz ­FOSDEM in Brüssel diskutierten ­Entwickler über Herausforderungen für freie Software. Projekte wie LibreOffice und Thunderbird lassen dort in ihre Roadmap blicken.

Von Keywan Tonekaboni

Ob Betriebssysteme für Handys und Tablets, Firmware fürs smarte Zuhause oder Webserver und Cloud – überall läuft Open-Source-Software. Doch sowohl wirtschaftliche wie politische Entwicklungen werfen die Frage auf, ob die gängigen Open-Source-Definitionen noch zeitgemäß und relevant sind.

Dies griffen Entwickler und Anwälte in einer Debatte auf der Open-Source-Konferenz FOSDEM auf. Viele sehen den Erfolg von Open-Source-Lizenzen auch darin, dass die Konditionen von freier Software für alle Anwender gleich sind. Die Free Software Foundation (FSF) fordert die vier Freiheiten – Verwenden, Verstehen, Verbreiten, Verbessern – für alle Nutzer ein. Auch die Open Source Initiative (OSI) schließt explizit die Diskriminierung von Personen, Gruppen, Einsatzfeldern und Technologien aus.

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