c't 7/2020
S. 83
Test & Beratung
Grafiktablett

Stiftdisplay für Einsteiger

Der Grafiktablett-Hersteller Wacom vermarktet sein Stiftdisplay Wacom One als Einsteigergerät sowie als ­Lösung für Social-Media-Grafiker. Gegenüber einem Cintiq Pro müssen Nutzer einige Abstriche machen.

Wacom-Geräte richten sich üblicherweise an Grafikprofis, die den ganzen Tag an Illustrationen arbeiten und ein entsprechendes Budget zur Verfügung haben. Ein Wacom Cintiq Pro mit 16-Zoll-Display kostet beispielsweise etwa 1500 Euro, eins mit 24-Zoll-Display knapp 2000 Euro, eines mit 32-Zoll-Display nochmal 1000 Euro mehr – zu teuer für Gelegenheitsnutzer.

Das Wacom One soll diese Nutzer ansprechen. Es kostet weniger als 400 Euro, hat dafür aber auch etwas weniger zu bieten als die Profigeräte: Das Display ist 13,3 Zoll groß und löst 1920 × 1080 Pixel auf, nicht 4K wie die größeren Cintiq Pros. Vergleichbar ist es mit dem 16-Zoll-Cintiq für etwa 550 Euro, das ebenfalls nur Full HD auflöst. Anders als all diese Geräte unterstützt das Wacom One aber nicht nur Windows und macOS, sondern auch einige populäre ­Android-Geräte, iPhones jedoch nicht.

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