c't 1/2021
S. 140
Wissen
Notfallretter

Retter unterwegs

Smartphone-Apps für Ersthelfer

Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde. Smartphone-­Apps sorgen dafür, dass in solch einem Fall so schnell wie möglich ein Ersthelfer aus der Umgebung eintrifft. In Deutschland ist das allerdings bislang uneinheitlich organisiert.

Von Urs Mansmann

Jedes Jahr erleiden mindestens 50.000 Menschen in Deutschland einen plötzlichen Herzstillstand außerhalb eines Kran­kenhauses, also vollkommen überraschend zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs. Wenn jemand auf der Straße, im Bus oder am Arbeitsplatz plötzlich kollabiert, ist schnelle Hilfe gefragt. Die Zeit wird in solchen Fällen in Sekunden gemessen; schon nach drei bis vier Minuten ohne lebensrettende Maßnahmen drohen den Opfern bleibende Schäden.

Zwar lernt jeder, der einen Führerschein macht, im obligatorischen Erste-­Hilfe-Kurs, wie man in so einem Notfall eine Herzdruckmassage ausführt. Aber die Hemmschwelle ist hoch, das Erlernte im Ernstfall anzuwenden. Die Situation, plötzlich Erste Hilfe leisten zu müssen, überfordert viele Betroffene, physisch wie psychisch.

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