c't 22/2021
S. 162
Praxis
Fehlgeschlagene Debian-Upgrades
Bild: Timo Lenzen

Sanierungshilfe

Debian-Installationen retten nach fehlgeschlagenem Upgrade

Debian Linux genießt den Ruf, dass man es auch über mehrere Major Releases hinweg ohne Neuinstallation immer wieder aktualisieren kann. Doch bei Architekturwechseln kann es passieren, dass der Bildschirm schwarz bleibt. Dann hilft es, Teile des Altsystems in eine Neuinstallation zu verpflanzen und so die meisten Einstellungen zu übernehmen.

Von Mirko Dölle

Ein Debian-System sollte man nur einmal pro Rechner installieren müssen. Anschließend genügt es, die Software über die Paketverwaltung immer wieder zu aktualisieren. Das gilt sogar bei einem Upgrade zum nächsten Major Release, ein solches unterscheidet sich nur geringfügig von einer alltäglichen Paketaktualisierung. Wir haben bereits Server von der Version Wheezy (2013) über Jessie und Stretch bis hin zu Buster (2019) ohne Neuinstallation aktualisiert: Nach dem obligatorischen Backup spielt man sämtliche Paket-Updates des laufenden Release ein, ändert in den Paketquellen den Namen des Debian Release und aktualisiert die Pakete noch einmal. Ein Neustart schließt dann das Major Upgrade ab.

Auch bei Desktop-Installationen klappt das Upgrade in aller Regel, doch die Aufgabe ist ungleich komplexer, wenn zusätzliche Software aus Fremd-Repositories installiert ist, etwa ein Chrome-Browser aus den Google-Repositories oder Docker aus den Docker-Repos. Manchmal installieren Benutzer auch neuere Versionen von Anwendungsprogrammen direkt von Entwickler-Webseiten oder besorgen sich einige Pakete aus dem Unstable-Repository und mischen so verschiedene Versionen. Kurz: Es gibt genügend mögliche Fehlerquellen – und so scheitert manchmal der Versionswechsel.

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