c't 6/2021
S. 154
Praxis
CNC-Fräse

CNC für alle

Mostly Printed CNC: Eine Portalfräse selbst ausdrucken

Eine CNC-Fräse muss robust sein, sonst leidet die Präzision. Daher sind ihre Teile meist aus Aluminium oder Stahl. Die ­Mostly Printed CNC dagegen soll jeder zu Hause nachbauen können – mit Kunststoffteilen aus dem 3D-Drucker. Kann das fertige Gerät ernsthaft Holz oder gar Aluminium verarbeiten?

Von Jan Mahn

CNC-Maschinen sind perfekte Werkzeuge, um Computerbegeisterung mit Bastelfreude zu verbinden. Füttert man eine CNC-Maschine mit G-Code, einer Sprache, die Bewegungspfade beschreibt [1], befolgt sie die Anweisungen automatisch und bewegt ein Werkzeug zehntelmillimetergenau oder genauer. Die häufigsten Werkzeuge sind Fräs-Spindeln, Laser oder ein Messer für Folienschnitt. Aber auch ein 3D-Drucker ist eine CNC-Maschine, das Werkzeug ist dort das Hotend, aus dem das heiße Filament quillt. Weil das Drucken von Kunststoffteilen kaum Lärm und Dreck verursacht, ist 3D-Druck für viele der Einstieg ins Arbeiten mit CNC-Maschinen.

Da ist die Idee der „Mostly Printed CNC“ (MPCNC) durchaus naheliegend: eine CNC-Maschine, bei der alle Bauteile entweder Standardteile aus dem Anlagenbau sind oder auf einem 3D-Drucker selbst ausgedruckt werden. Am Ende soll man eine Fräs-Spindel einspannen können, um Platinen zu fräsen, Schilder zu gravieren, aber auch um Plattenwerkstoffe, Massivholz und sogar Aluminium zu verarbeiten. Die Vorschubgeschwindigkeiten und Zustelltiefen von großen Maschinen aus der Industrie sind nicht das Ziel – darauf kommt es in der heimischen Werkstatt und beim Prototypenbau aber oft auch nicht an. Außerhalb der Industrie dürfte es nur selten darum gehen, große Serien zu fertigen.

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