c't 14/2022
S. 24
Titel
Darknet: Messenger Briar
Bild: Andreas Martini

Zwiebelmessenger

Wie Briar Nachrichten dezentral über Tor, WLAN und Bluetooth verteilt

Der Messenger Briar funktioniert ohne Server, ohne Internetzugang und zur Not sogar ohne Netzwerkverbindung. Das durchdachte Konzept zeigt, wie benutzerfreundlich ein dezentraler, sicherer und ausfallsicherer Messenger sein kann, der auch Gruppenchats und sogar Blogs bietet.

Von Sylvester Tremmel

Wer verschlüsselt chatten will, hat zahlreiche Optionen: Signal, Threema, Matrix und diverse weitere Projekte bieten nutzerfreundliche, sichere Messenger. Allerdings müssen diese Systeme mit ihren jeweiligen Servern kommunizieren. Mit dem Internet fällt dann auch der Messenger aus – sei es aufgrund von Naturkatastrophen oder radikal durchgreifenden Staatsapparaten.

Die Android-App Briar („Dornbusch“) funktioniert auch in solchen Fällen noch: Server gibt es nicht, Briar-Clients tauschen Nachrichten direkt miteinander aus: über das Tor-Netzwerk, wenn eine Internetverbindung besteht, andernfalls über Bluetooth und WLAN. In der allergrößten Not schreibt Briar Nachrichten auch in Dateien, um sie auf Datenträgern zu den Empfängern zu schmuggeln.

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