c't 14/2023
S. 82
Test & Beratung
Punktschweißgerät

Powerbank++

Ein tragbarer Akku, der nicht nur Handys lädt, sondern außerdem als Punktschweißgerät in der Elektronikwerkstatt dient – kann das funktionieren? Und braucht man das?

Einen einheitlichen Markennamen hat die schwarze Alu-Kiste, die auf deutschen Handelsplattformen als „Tragbares Mini Punktschweißgerät“ für rund 45 Euro verkauft wird, nicht; dafür aber einen interessanten Funktionsumfang: Neben ihrem Job als Powerbank mit USB-A-Ausgang und USB-C-Eingang soll sie auch punktschweißen können. Die häufigste Anwendung für Punktschweißgeräte im Elektronikbereich ist, Batterien oder Akkus mit Lötfahnen zu verbinden. Wer ein solches Gerät zur Hand hat, erweitert sein Repertoire an Reparaturmöglichkeiten und kann teure Elektronik vor dem Wegwerfen bewahren, indem er defekte Zellen einfach selbst tauscht. Das können zum Beispiel Knopfzellen sein, die ein Hersteller mit Lötfahnen versehen und in einem Gerät eingelötet hat. Oder Akkus vom Typ 18650, die in Powerbanks, Akkupacks für Akkuschrauber und E-Bike-Akkus stecken und vom Hersteller per Punktschweißverfahren mit einem Nickelstreifen verbunden wurden.

Wer schon mal versucht hat, mit einem Lötkolben etwas auf den Polen einer Batterie zu fixieren, der weiß: Deren Oberfläche hat bessere Antihafteigenschaften als Teflon, Lötzinn hat darauf keine Chance. Mit Schweißpunkten ist dagegen eine stabile Verbindung möglich.

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