c't 14/2023
S. 48
Aktuell
Terahertz-Forschung

Terahertz-Wecker

Hochfrequenz-Chip verlängert Akkulaufzeit

Hochfrequenzempfänger sparen Akkuladung, indem sie das restliche System erst dann wecken, wenn sie per Funk ein Startsignal erhalten. Viele sind aber zu groß oder zu wenig empfindlich. Ein Forscher nutzt das meist brachliegende Terahertzspektrum, um solche Receiver zu miniaturisieren.

Von Dušan Živadinović

Der Doktorand Eunseok Lee hat im Rahmen seiner Promotion am MIT einen winzigen Wake-Up-Receiver, kurz WuRx, konstruiert: Der in einem CMOS-Prozess gefertigte Chip mit 65 Nanometer Strukturbreite und einer Fläche von 1,54 Quadratmillimetern enthält eine On-Chip-Patchantenne für die Trägerfrequenz von 264 GHz und kommt bei 0,8 Volt Betriebsspannung mit weniger als drei Mikrowatt aus. Laut Lee überträgt der Chip bis zu 1,02 kbit/s auf Strecken von 5 bis 10 Meter Entfernung.

Solche Chips sind besonders für batterie- und akkubetriebene IoT-Geräte wichtig, weil diese von vornherein mit einem extrem geringen Energievorrat auskommen müssen. Die meisten WuRxe sind aber entweder mehrere Quadratzentimeter groß oder zwar millimeterklein, aber unempfindlich, sodass sie sich nicht mal für Zimmeranwendungen eignen.

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