c't 3/2023
S. 30
Aktuell
Twitter

Manipuliertes Gezwitscher

Interne Dokumente belegen: Twitter hat Inhalte gezielt unterdrückt

Twitter hat vor der Übernahme durch Elon Musk offenbar verschiedene Werkzeuge genutzt, um die Sichtbarkeit von Accounts zu unterdrücken – zum Beispiel bei Kritikern der Covid-19-Politik der US-Regierung.​ Unterdessen fährt der neue Chef einen knallharten Sparkurs und sucht einen neuen CEO.

Von Jo Bager

Nachdem Elon Musk Twitter übernommen hatte, machte er interne Dokumente des Dienstes zugänglich. Verschiedene Journalisten haben sie ausgewertet und als „The Twitter Files“ veröffentlicht. So hat die Journalistin Bari Weiss Bildschirmfotos veröffentlicht, die offenbar eine interne Ansicht von Twitter-Accounts zeigen. Neben Kategorien wie „verifiziert“ oder „aktiv“ gibt es auch „Recent Abuse Strike“ (kürzlich wegen Verstoß gemaßregelt), „Trends Blacklist“ (nicht in die Trends aufnehmen), „Do Not Amplify“ (nicht verstärken) und „Notifications Spike“ (vermehrte Benachrichtigungen).

Das legt nahe, dass dem Moderationsteam von Twitter Werkzeuge zur Verfügung stehen, die Reichweite von einzelnen Tweets oder ganzen Accounts zu beschränken und sie auf schwarze Listen zu setzen. Intern werde das als „Visibility Filtering“ oder „VF“ bezeichnet, berichtete Weiss.

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