c't 15/2024
S. 150
Praxis
ffmpeg mit Grafikkarten-Turbo
Bild: KI Midjourney | Collage c’t

Wie im Zeitraffer

FFmpeg mit Hardwarebeschleunigung installieren und nutzen

Obwohl moderne Grafikkarten Hardware-Encoder mitbringen und um ein Vielfaches schneller sind als CPUs, nutzt FFmpeg sie standardmäßig nicht. Wir zeigen, wie Sie das Video-Universalwerkzeug mit Grafikkartenunterstützung unter Windows und Linux installieren und Videos effizient und schnell konvertieren.

Von Mirko Dölle

Grafikkarten sind bei der Videoverarbeitung weitaus performanter als CPUs. Viele enthalten neben zahlreichen Decodern unterschiedlicher Videoformate auch Encoder, dennoch nutzt das Open-Source-Tool FFmpeg weiterhin standardmäßig die CPU. Für Nvidia- und AMD-Radeon-Grafikkarten respektive der iGPU von Ryzen-Prozessoren kann FFmpeg, das Schweizer Taschenmesser für alle Videokonvertierungen, auch die Hardware-Encoder der GPUs nutzen, vorausgesetzt das Programm wurde mit entsprechender Hardware-Unterstützung übersetzt und Sie geben die richtigen Encoder-Parameter an.

Bei der Hardwarebeschleunigung ist FFmpeg eines der wenigen Beispiele, wo Windows-Anwender bei einem Open-Source-Projekt besser bedient sind als Linux-Enthusiasten. Während es für Windows gleich zwei Anbieter für FFmpeg mit Hardwarebeschleunigung gibt, finden Linux-Nutzer stets nur Pakete ohne in den Repositories ihrer Distributionen. Windows-Anwender müssen also lediglich als Admin in der PowerShell den Befehl winget install ffmpeg eingeben, um FFmpeg mit Unterstützung für Nvidia- und Radeon-Grafikkarten einzurichten. Und sie dürfen sich darüber amüsieren, wie kompliziert manche Dinge unter Linux sind. Sie können ab der Zwischenüberschrift „Turbo eingeschaltet“ wieder einsteigen, wo es darum geht, die Hardwarebeschleunigung zu nutzen. Linuxer hingegen müssen FFmpeg zunächst aus den Quellen von Hand neu übersetzen.

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