Starlink Mini im Test
Kompaktes WLAN-Satmodem
Die Musk’sche Raketen- und Satellitenschmiede SpaceX hat die Kundenhardware für das Orbit-Netzwerk Starlink weiter geschrumpft und damit rucksacktauglich gemacht. Wir haben uns das „Mini“ getaufte Gerät angesehen und sind sicher: Das wird die Branche umkrempeln und ist für digitale Nomaden ein Muss.
Als Elon Musk mit seinem Satellitennetzwerk Starlink vor gerade einmal vier Jahren an den Start ging, kam die passende Hardware fürs Internet aus dem All noch in einer etwa 85 cm × 70 cm × 25 cm großen Kiste, die fast 15 Kilogramm wog. Das Paket der dritten Generation für Heimnutzer hat der extraterrestrische Netzbetreiber auf deutlich kleinere 66 cm × 43 cm × 10 cm und rund sieben Kilogramm eingedampft. Das Satmodem und der Router messen 60 cm × 39 cm × 4 cm respektive 30 cm × 12 cm × 5 cm.
Die ersten Nutzer fingen zwar bereits 2021 an, die Geräte für den Betrieb etwa im Camper umzubauen und SpaceX zog mit Mobiltarifen nach. Doch bis vor Kurzem bot das Unternehmen keine Geräte für den Mobilbetrieb im kleinen Rahmen an – also in Campern oder auf kleinen Booten. Wer Starlinks für Netzspannung beispielsweise am 12-Volt-Fahrzeugnetz betreiben wollte, musste auch mit der dritten Generation noch basteln und mit der hohen Leistungsaufnahme von 50 bis 150 Watt klarkommen.