Freie Auswahl
Beliebige Android-Apps im Auto mit Android Automotive installieren
Immer häufiger setzen Hersteller ein Android-System als Basissoftware für ihr Car-Infotainment ein. Wie beim Android auf dem Handy kann der Anwender auch seinem Auto das ein oder andere Stück Software unterschieben.
Als Technikjournalist passiert es manchmal, dass man für einen Artikel eine Kleinigkeit testen möchte und dabei auf etwas ganz anderes, Spannenderes stößt: Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, die Hard- und Software zweier Renault Mégane E-Tech zu vergleichen. Einen von 2022, einen aus diesem Jahr. Beide Autos nutzen das von Google entwickelte Android-Automotive-System (Google built-in), das ähnlich wie Android Auto (nur ohne Smartphone) auf dem Infotainmentdisplay der Fahrzeuge eine Google-Maps-Karte für die Navigation und ausgewählte Android-Apps auf dem Schirm in der Mittelkonsole darstellt.
Da Android Automotive auf einem regulären Android-Kern aufsetzt und aus Sicht des Betriebssystems das Auto quasi nur ein Smartphone auf Rädern darstellt, wollten wir ausprobieren, ob es nicht doch irgendwie möglich ist, den vorinstallierten Play Store zu umgehen. Ursprünglich war unser Plan, eine Diagnose-App wie Aida64 zu installieren, um einen genaueren Einblick über die Hardware der Autos zu bekommen.