Teures Vergnügen
Abo-Videostreamingdienste im Vergleich
Statt Kunden mit mehr Auswahl oder besonderen Features zu locken, konzentrierten sich viele Videostreamingdienste zuletzt vor allem darauf, komplexere Abo-Strukturen zu schaffen – Nutzer sollen möglichst den Tarif wählen, der dem Anbieter am meisten bringt. Deshalb muss man vor dem bindenden Bestellen-Klick bei Disney+, Netflix & Co. zweimal hinschauen.
Nicht einmal ein Jahr ist seit unserem letzten Vergleichstest zu den zehn großen Abo-Videostreamingdiensten von Amazon Prime Video bis Wow vergangen [1]. Doch die Zeit hat für Veränderungen bei fast jedem dieser Anbieter gereicht. Leider lassen sich die Verbesserungen für die Kunden dabei locker an einer Hand abzählen, wie unser aktueller Check zeigt.
Aus technischer Sicht ist hier am ehesten aufzuführen, dass Disney+ als erster Abo-Videostreamingdienst mit DTS:X ein alternatives 3D-Sound-Format zu Dolby Atmos anbietet; das neue Soundformat klingt im Vergleich erheblich besser [2]. Allerdings ist der Weg zum Klanggenuss steinig: Um DTS:X bei Disney+ zu hören, benötigt man nicht nur das teure Premium-Abo, sondern auch einen Fernseher mit passendem Transcoder, der die angelieferten Audiodatenströme in Echtzeit umwandelt und per HDMI-Audiorückkanal eARC an einen DTS:X-fähigen Audio/Video-Receiver herausgibt.