Schlauer funken mit der 7
Wie Wi-Fi 7 Daten gigabitweise funkt, warum es stabiler ist und wann der Wechsel lohnt
Wi-Fi 7 ist schon fast drei Jahre auf dem Markt, doch nun breitet es sich in mehr Geräten aus. Wenn bei Ihnen ein neues Smartphone oder Notebook im WLAN funkt, dann lohnt sich möglicherweise auch ein Netzwerk-Upgrade. Wir schildern, was Wi-Fi 7 kann, warum es stabiler ist und wann ein neuer Router sinnvoll ist.
WLAN ist allgegenwärtig: Mobilgeräte ohne? Unvorstellbar. Internet zu Hause nur per Kabel? Dito. Die Kurzstreckenfunktechnik steckt inzwischen in fast jedem Elektronikgerät von der Schaltsteckdose bis zum Smart TV, außer in jenen mit minimalem Datenverkehr oder extrem niedrigem Stromverbrauch, weil batteriebetrieben.
Mit jeder Generation hat WLAN große Fortschritte gemacht: Das nun aktuelle Wi-Fi 7 trumpft mit einer maximalen Bruttodatenrate von 23 Gigabit pro Sekunde per Funk auf, wo es beim Vorgänger 9,6 und davor 3,5 Gbit/s waren. Zwar bieten gängige Wi-Fi-7-Basen mit maximal 5,8 oder 11,5 Gbit/s weniger Datenrate. Aber im Alltag genügt das, um mit passenden Clients auch schnelle Internetanschlüsse in der ganzen Wohnung ohne große Verluste ausschöpfen zu können. Mit etwas Geschick klappt sogar Gigabit-Internet und Geräte mit älteren WLAN-Versionen werden nach wie vor auch bedient.