Mit Stift und Farbe
Vier Tablets mit farbigem E-Ink-Bildschirm und Stift im Test
Lesen, schreiben, markieren, sortieren: Tablets mit E-Ink-Bildschirmen eignen sich hervorragend zum augenschonenden Arbeiten. Mit Stiftfunktion und Farbdisplay meistern die Geräte mehr Aufgaben als je zuvor.
Schreiben wie auf Papier und jetzt auch in Farbe: E-Ink-Tablets mit Stiftfunktion sind eine relativ junge Gerätegattung. Die zweite Generation lässt die monochromen Bildschirme der Erstlinge (Vergleichstest in c’t 19/2023, S. 68) hinter sich. Wir haben vier Geräte auf den Prüfstand geholt.
Ein besonders großes Einsatzgebiet versprechen Onyx Boox Note Air4 C und PocketBook Color Note abzudecken, denn sie kombinieren große Bildschirme mit offenem Android. Das reMarkable Paper Pro hat mit diesen beiden ein großes Display gemein, ist aber mit einem eng umzäunten Betriebssystem ausgestattet, das keine Installation von Fremdanbieteranwendungen unterstützt. Während diese drei vollwertige Schreibtafeln sind, die sich als Nebenzweck auch für E-Books eignen, verfolgt Tolino einen anderen Ansatz: Der Vision Color ist vornehmlich ein E-Book-Reader, der um eine Stiftfunktion ergänzt wurde. Bei den Kindle-Readern von Amazon muss man sich zwischen einem Farbdisplay ohne Stiftintegration (Colorsoft Signature Edition, Test in c’t 28/2024, S. 76) und monochromen Geräten mit Stiftunterstützung (Scribe 2, c’t 2/2025, S. 65) entscheiden; Farbdisplay und gleichzeitig Stiftbedienung in einem Kindle-Gerät gibt es nicht.