Faszination Sternenhimmel
Astrofotografie mit der Fotokamera
Für beeindruckende Astrofotos von Polarlichtern, Mond oder Milchstraße reichen eine ältere Systemkamera, ein Stativ und ein lichtstarkes Objektiv. Wir zeigen, wie Sie so eine Fotosession planen, Ihre Kamera richtig einstellen und bei der Raw-Entwicklung am PC das Optimum herausholen.
Eine Kamera macht im Dunkeln Dinge sichtbar, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Für viele besteht genau darin die Faszination der Astrofotografie. Während das Auge nahezu alles in der Nacht grau und dunkel sieht, offenbaren lange Belichtung und ein empfindlicher Kamerasensor Farben und Strukturen am Sternenhimmel. Neben beeindruckenden Ergebnissen bleiben aber vor allem die Erlebnisse im Gedächtnis, die eine nächtliche Fototour mit sich bringt. Ob nun die unheimliche Stille oder das mysteriöse Knacken im Gebüsch – alles fühlt sich intensiver an als bei Tageslicht.
Die Motive, die es zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu sehen und zu fotografieren gibt, sind es allemal wert, sich auf den Weg zu machen. Das beginnt schon in der Dämmerung, wenn der Himmel in der blauen Stunde einen fotogenen Komplementärkontrast zu den Lichtern der Stadt bildet. Auch das seltene Phänomen der leuchtenden Nachtwolken (auch NLC genannt) kann man im Juni und Juli mit etwas Glück in der nautischen und astronomischen Dämmerung am Nordhimmel beobachten.