IGZO voraus
Das bringt die Oxidtechnik im Display
Spekulationen um verbesserte Bildschirme für kommende MacBooks rücken sogenannte IGZO-LCDs in den Blick. Sie sollen sparsamer und dennoch heller strahlen als LC-Displays mit herkömmlicher Technik. Wir erklären, wie das gelingt.
Jeder Bildpunkt eines Displays wird von mindestens einem Transistor angesteuert, in den Treiberstufen stecken weitere. Die Transistortechnik legt fest, ob das Display Energie spart, rasant schaltet oder besonders hell leuchtet. Die Dünnfilmtransistoren (thin film transistor, TFT) bestehen dabei je nach Anforderungen und Zweck aus amorphem Silizium (a-Si), aus dem feinkörnigeren Polysilizium (low temperatur polysilicon, LTPS) oder einem Oxid aus Indium, Gallium und Zink (IGZO). Und künftig sogar aus einer Kombination davon.
Die einfachste und billigste Variante sind TFTs aus amorphem Silizium (a-Si). Wegen der sehr unregelmäßigen Kristallstruktur kann man a-Si-TFTs aber nur dort nutzen, wo es weder auf besonders kleine Pixel noch auf das letzte Quäntchen Schaltgeschwindigkeit ankommt.