Von der Idee zum 3D-Druck in Minuten
KI-gestütztes Onlinetool Rodin Gen-1.5 generiert 3D-Modelle aus Textprompts
3D-Modellierung ist komplex und zeitraubend. Mit dem KI-gestützten Onlinetool Rodin reichen hingegen eine kurze Beschreibung oder ein Bild aus, um ein Modell zu generieren: für den 3D-Drucker, als digitale Spielfiguren oder als Kunst.
Hochwertige 3D-Modelle innerhalb von Minuten erstellen: Dieses Versprechen kann Rodin – benannt nach dem französischen Bildhauer und Zeichner Auguste Rodin – vielfach einlösen. Ein paar Worte Beschreibung oder ein Bild, wenige Klicks, ein paar Ladebalken, und schon generiert das KI-Tool ein 3D-Modell. Heimanwendern hilft Rodin, druckfertige Modelle für den 3D-Druck zu erstellen, wobei sich die Modelle auch für digitale Kunstprojekte oder eigene Videospiele eignen.
Es existieren verschiedene Methoden, sich aufwendiges manuelles Modellieren zu ersparen, manche davon eignen sich auch für komplexe organische Objekte. Bei der Photogrammetrie erstellt man die Modelle anhand mehrerer Fotos eines Objekts aus unterschiedlichen Perspektiven. Beim 3D-Scan erfasst der Nutzer die Geometrie eines Objekts zum Beispiel mit einem LiDAR-Sensor (Light Detection and Ranging), der die Entfernung zu jedem sichtbaren Punkt des Objekts bestimmt. Inzwischen verfügen auch höherpreisige Smartphones über LiDAR-Technik. Leider können die Nutzer mit diesen beiden Methoden nur die sichtbaren Teile der Objekte richtig erfassen, was bereits eine Zimmerpflanze zum Endgegner macht. Beide Ansätze erfordern umfangreiche Nacharbeiten.