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Schwierige Kündigung bei der DKB
Auch wenn eine Bank die Kündigung eines bestimmten Angebots auf einem anderen Weg erreicht, als ihr vorschwebt, muss sie den Willen des Kunden berücksichtigen. Bei der DKB klappt das nicht immer.
Seit einigen Jahren haben Frank V. und seine Frau Katja ein Konto bei der Deutschen Kreditbank Berlin, der DKB. Im Jahr 2022 führte die Bank zu jedem Konto eine Debit-Karte der Marke Visa ein, mit deren Hilfe die Konteninhaber künftig am Geldautomaten Bargeld abheben oder in Läden sowie im Internet bezahlen können. Die bisher kostenlosen Girocards der Kunden, früher EC-Karten genannt, sollten ab Beginn des Jahres 2023 nunmehr knapp 12 Euro im Jahr kosten.
Im Jahr 2024 kündigte Frank V. die Karte per Online-Banking. Doch im Januar zog die Bank wiederum knapp 12 Euro Gebühren für die Girocard von seinem Konto ein. Darauf sah der Kunde in der Bank-App nach der Karte, klickte dort auf „Kündigen“ und erhielt die – zutreffende – Fehlermeldung, dass die Karte nicht gekündigt werden könne, weil sie bereits gekündigt sei.