C’est chic, technique
Sieben Bluetooth-Lautsprecher mit Lichtspiel im Test
Im Schlafzimmer, am Esstisch oder auf der Küchentheke sollen Lautsprecher nicht nur gut klingen, sondern auch eine gute Figur machen. Sieben exotische Lautsprecher mit Leuchtkraft durften sich präsentieren. Im c’t-Labor mussten sie zeigen, was sie neben dem schönen Schein auf dem Kasten haben.
Die Hamsterbox ist out. Einen kompakten Bluetooth-Speaker, der den mauen Sound vom Smartphone ordentlich aufpeppt, bekommt man heute schon für unter 30 Euro. Digitale Verstärkertechnik und durch Simulation optimierte Treiber erlauben es, guten Klang auch in außergewöhnlichen Gehäuseformen unterzubringen.
Dadurch schlägt die Stunde der Designer. Einige nutzen die Freiheit, um Lautsprecher auf einer weiteren Sinnesebene erlebbar zu machen. Mit zusätzlichen Lichtelementen möchten sie die Klangerfahrung emotional aufladen. Moderne LED-Technik ermöglicht es, unterschiedliche Effekte vom Retro-Kerzenschein bis zu kunterbunten Disco-Animationen in den kompakten Geräten unterzubringen.
Im Test sind sieben Bluetooth-Lautsprecher, die tollen Klang mit schicken Lichteffekten kombinieren und einen erweiterten Musikgenuss versprechen. Drei von ihnen stammen von gestandenen HiFi-Marken: Harman, JBL und Sony kennen sich zumindest mit Lautsprechern aus, die gut klingen. Harman knüpft mit dem Aura Studio 3 an eine lange Tradition von Lautsprechertechnik unter dem Plexiglasdom an, die 2000 mit den 2.1-Soundsticks mit Dome-Subwoofer ihren Anfang nahm.
Die Harman-Tochter JBL zählt mit dem LED-gespickten Pulse-Speaker als Wegbereiter in Sachen Licht & Sound, der aktuelle Pulse 4 ist im Test. Die fünfte Generation ist angekündigt, aber erst ab Sommer verfügbar. Sony setzt mit dem schlichten LSPX-S3 eher auf vornehme Zurückhaltung. Dem mit 350 Euro Verkaufspreis teuersten Kandidaten sieht man auf den ersten Blick nicht an, was in ihm steckt.
Deutlich günstiger sind der MoriMori, ein Speaker im Petroleum-Retro-Look von KooKoo, sowie der musizierende und leuchtende Sektkühler Synergy 35S von Kooduu. Lunartecs „Glitterlampe“ vom Versandhändler Pearl und der A1 von Anerimst markieren das Einstiegssegment in Sachen Sound & Licht.
Gut verbunden
Alle Kandidaten empfangen Musik kabellos per Bluetooth. Das funktionierte im Test so schnell und zuverlässig, wie man es von anderen Bluetooth-Devices gewohnt ist. Im ersten Schritt versetzt man die Geräte durch Drücken einer Taste in den Kopplungsmodus. Tauchen sie danach im Bluetooth-Menü des Smartphones auf, kann man sich mit ihnen verbinden. Nur der Synergy-Speaker benötigte dabei einen Verbindungscode. Da dieser weder „0000“ noch „1234“ lautet, muss man das Handbuch bemühen.
Eine WLAN-Verbindung kann keines der Geräte aufbauen, man kann Streamingdienste oder Internetradio daher nicht direkt anzapfen. Entfernt man sich mit dem Smartphone aus dem Empfangsbereich der schicken Speaker, bricht die Audiowiedergabe ab. Das ist bei einem 30-Euro-Gerät vollkommen akzeptabel, bei den hochpreisigen Kandidaten wünschte man sich das Ausstattungsmerkmal WLAN, um sie auch dauerhaft unabhängig von einer lokalen Bluetooth-Quelle nutzen zu können.
Der Aura Studio 3 und Lunartecs Glitterlampe haben einen zusätzlichen Eingang für ein analoges Audiosignal (3,5-mm-Klinkenbuchse). Hier könnte man etwa einen kleinen MP3-Player parken, der unabhängig vom Smartphone für Unterhaltung sorgt. Auch ein günstiger Smart-Speaker wie der Amazon Echo Dot ist ein denkbarer Zuspieler, über den man Assistenz- und Streaming-Fähigkeiten ergänzen kann.
Sony, Harman und JBL bieten zu ihren Lichtlautsprechern jeweils eine Gratis-App, mit der man Einstellungen oder Firmware-Updates vornimmt. Am umfangreichsten sind die Möglichkeiten beim LSPX-S3. Über das Sony Music Center am Handy gelangt man in den Einstellungsbereich und steuert den Bass-Boost, deaktiviert das Sensorfeld des Speakers oder wählt die Lichteffekte.
Auch JBLs Portable-App erlaubt, Lichteffekte auszuwählen und sogar eine persönliche Konfiguration zu erstellen. Dabei werden den Höhen, Mitten und Tiefen der Musik unterschiedliche Wischanimationen zugewiesen, die einander bei der Musikwiedergabe je nach Inhalt überlagern.
Sonys Music Center listet auf Wunsch auch Apps von Musik-Streaming-Diensten auf. Diese sind allerdings nicht fest eingebunden. Ein Druck aufs jeweilige Icon startet einfach nur die App von Spotify, Tidal oder anderen auf dem Smartphone.
Von den Bluetooth-Funktionen her ist Sonys S3 im Testfeld am besten aufgestellt: So unterstützt der Lichtlautsprecher außer dem SBC-Codec auch AAC und Sonys LDAC-Codec zur nahezu verlustfreien Musikübertragung in CD-Qualität. Ebenso versteht er sich als einziger auf das Hands Free Protocol (HFP). Dank eines eingebauten Mikrofons kann man das Gerät als Freisprecheinrichtung fürs Telefonieren nutzen. Im Test lieferte es dabei eine anständige Sprachqualität.
Bis auf die Geräte von Harman und KooKoo erlauben alle Kandidaten das parallele Koppeln von zwei identischen Speakern für den Stereobetrieb. Bei JBL und Sony lassen sich sogar mehr als zwei Speaker im Partymodus zusammenschalten. Für ein stabiles Multiroom-Erlebnis würde man aber wegen der beschränkten Bluetooth-Reichweite ohnehin eher zu WLAN-Lautsprechern greifen.
Kling-Klang
Die klingenden Lichtobjekte stehen meist irgendwo auf dem Tisch oder im Garten herum – sie sollten daher möglichst aus jeder Position den optimalen Sound liefern. Bis auf die Speaker von Harman und Lunartec sind alle Kandidaten als 360-Grad-System aufgebaut. In der zylindrischen Grundform werden die Treiber dabei nach oben oder unten gerichtet.
Die für die Bestimmung der Klangrichtung entscheidenden Höhen leiten die Hersteller über kegelförmige Reflektoren, die den Sound gleichmäßig im Raum verteilen. Sonys S3 wartet mit einer Sound-technischen Finesse auf: Die Japaner versetzen den Kunststoffkolben des Lichtlautsprechers in Schwingungen, um die Höhen zu erzeugen. Die knackigen Höhen des Sony kann man daher unabhängig von der Abhörposition genießen.
Bei Pearls Glitterlampe steckt der Breitbandtreiber sichtbar nach vorne gerichtet im Gerätefuß, der Speaker liefert daher keinen Rundumklang. Der Aura Studio 3 bietet mit Abstand das üppigste Lautsprecher-Setup: Ein nach unten gerichteter Subwoofer wird von je drei seitlich abstrahlenden Hochmitteltönern für den rechten und linken Kanal ergänzt. Das 360-Grad-Design täuscht: Beim Vormodell saßen die Speaker noch wie ein Kranz unterhalb der Kuppel, beim Studio 3 rücken sie an den Seiten zusammen, sodass etwa ein 200-Grad-Winkel entsteht. Der Grund erschließt sich bei einem Blick ins Gehäuse: Beim aktuellen Studio 3 ist das beim Vormodell noch externe 230-Volt-Netzteil ins Gerät gewandert, sodass die seitlichen Treiber zusammenrücken mussten.
Im Hörtest hat Harmans Aura Studio 3 klar die Nase vorn, wenn – und nur wenn – man Bässe liebt. Der mächtige Subwoofer sorgt für ein druckvolles Bassfundament, die seitlich abstrahlenden Hochmitteltöner lassen eine breite Stereobühne entstehen. Da ist es schon etwas schade, dass man den Studio 3 mangels passender Codec-Unterstützung nicht mit hipper 3D-Musik bespielen kann.
Dahinter liegt Sonys LSPX-S3, der für seine Größe immer noch erstaunlich viel Bass liefert und mit den rundum strahlenden Höhen aus jedem Winkel des Raumes gleich klingt. Kommt man der schwingenden Röhre zu nah, trennen sich die Höhen bei manchen Musikstücken – etwa beim zischelnden Wischern auf den Snares – vom Soundteppich und stechen etwas unschön hervor. Setzt man den Klang in Relation zur Größe des LSPX-S3, ist er hervorragend.
Beim Pulse 4 steht zwar das Licht im Vordergrund, doch auch der Sound muss sich nicht verstecken. Der Breitbandlautsprecher sorgt für ein homogenes, wenn auch stark gerichtetes Musikerlebnis. Durch das recht große Volumen und den Passivradiator auf der Unterseite gerät auch die für junge Ohren so wichtige Bassleistung ordentlich. Unter den batteriebetriebenen Kandidaten ist er mit Abstand der lauteste Speaker und für spontane Partys bestens geeignet.
Glitterlampe, MoriMori und Synergy 35S liegen klanglich dicht beieinander. Der MoriMori ist der leiseste Testkandidat und eher für die Hintergrundberieselung bei Tisch geeignet. Beim Synergy sollte man beachten, dass der Sound über den nach unten gerichteten Speaker stark vom Untergrund abhängt. Ob er auf einem Glastisch oder grober Tischdecke geparkt ist, macht einen hörbaren Unterschied. Beim Basseindruck profitiert der Synergy 35S dafür von seinem Gehäusevolumen.
Einziger Ausreißer beim Hörtest war der A1 von Anerimst. Das Gehäuse scheppert nicht und es kommt Musik aus der Fackel, viel mehr lässt sich zum Klangeindruck nicht sagen. Der schwache Sound dürfte ein Grund sein, den A1 weiter hinten im Garten zur Hintergrundbeschallung zu positionieren. Immerhin: Mit der Schutzart IP65 ist er als einziger komplett für den Außeneinsatz freigegeben. Der zweite freigegebene Leuchtsprecher ist der Pulse 4; JBL bewirbt zwar explizit seine Wasserdichtigkeit, gibt für den Schutz gegen eindringende Fremdkörper allerdings keinen Wert an: Poolparty ja, Beachparty nein.
Bei der Einordnung unserer Labormessungen wie bei den Ergebnissen des Hörtests in der Tabelle sollte man bedenken, dass zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Preis immerhin der Faktor 11 liegt. Ein günstiges Gerät hat sich dadurch selbst mit einem einfachen Minus im Gesamttestfeld noch wacker geschlagen.
Bling-Bling
Ein Paket von 130 RGB-LEDs steckt im JBL Pulse 4 – in Sonys LSPX-S3 ist gerade mal eine Warmweiß-LED verbaut. Auch bei der Lichtausstattung sind die Unterschiede im Testfeld also gewaltig. Dabei ist gerade der S3 ein gutes Beispiel, wie man auch mit wenig Hardware für angenehmen Budenzauber sorgen kann.
Die Sony-Leuchte verbreitet auf dem abendlichen Esstisch ein angenehmes, blendfreies Licht und lässt sich in 32 Stufen fein dimmen. Auch in der niedrigsten Dimmstufe bleibt das bei LEDs oft übliche Flackern aus, was für ein hoch getaktetes Leuchtmittel spricht.
Die Kerzenlicht-Animation des S3 ist dezent programmiert. Man kann sie auf Wunsch mit der gerade abgespielten Musik synchronisieren. Auch dieser Effekt ist wohldosiert: Spannend genug, um das Spiel gedankenverloren ein paar Minuten zu beobachten – dezent genug, um es bei einem angeregten Gespräch zu vergessen.
Die Feueranimation des Anerimst A1 wirkt im direkten Vergleich äußerst grobschlächtig. Die 60 gelblichen LEDs scheinen sich nicht einigen zu können, wer eigentlich zuständig ist. Das resultierende Gezappel wird man auf dem sommerlichen Gartentisch nicht lange tolerieren. Zum Glück gibt es auch einen Modus mit dauerhaftem Leuchten, wobei der A1 nicht dimmbar ist. Erdspieß, Hängehaken und leidlich helles Dauerlicht macht ihn zumindest zu einem praktischen Begleiter für den Camping-Urlaub, wo er als Orientierungshilfe genug Licht verbreitet.
Der MoriMori lässt sich über das seitliche Stellrad ebenso fein dimmen wie der S3, allerdings fehlt ihm jegliche Animation. Schade, dass man das Licht am Stellrad nicht komplett ausschalten kann, dafür muss man einen Taster an der Gerätebasis bemühen. Besonders gelungen, weil hübsch anzuschauen, ist der Diffusor im Innern, der das Licht ähnlich dem Glühstrumpf einer alten Gaslampe bricht. Als Zubehör gibt es eine Metallaufhängung oder einen satinierten Glaskolben (je 20 Euro), der den Look und die Lichtverteilung der schicken Retro-Leuchte im Dunkeln verändert.
Etwas enttäuscht waren wir vom arg eingeschränkten Lichterspiel des Synergy 35S. Der Weinkühler leuchtet mit gleichbleibender Helligkeit warmweiß vor sich hin, wenn man ihn einschaltet. Eine Möglichkeit zum Dimmen oder ein RGB-Farbwechsler wäre schön gewesen, zumal der Kunststoffkübel mit 140 Euro nicht gerade günstig ist.
Deutlich mehr Bling-Bling bietet die günstige Glitterlampe von Pearl. Sie kennt zwar nur einen Modus, der ist dafür besonders nett anzuschauen. Den transparenten, mit Wasser gefüllten Kunststoffzylinder mit Glitterpartikeln beleuchtet von unten ein LED-Farbwechsler. Gleichzeitig sorgt ein kleiner Propeller im Innern für einen sporadisch anschwellenden Sturm im Glitterglas.
Der Tanz der wirbelnden Partikel zieht die Blicke auf sich, ohne zu nerven. Auf die gerade wiedergegebene Musik reagiert der Effekt nicht, dennoch wirkt er oft – weil er abwechslungsreich und immer wieder neu ist – überraschend passend. So leicht lässt sich das Gehirn hinters Licht führen.
Ganz anders das Lichterspiel des Aura Studio 3 von Harman Kardon, das von äußeren Einflüssen unbeeindruckt vor sich hin wabert. Der Grund unter dem Plexiglasdom ist in Wellen geschlagen, geschlitzt und wölbt sich zur Mitte leicht auf. Darunter steckt ein zentrales LED-Element, von außen sorgt ein zusätzlicher LED-Kranz für dezentes Licht. Ein Lichtimpuls wandert recht gemächlich von der Mitte zu den Rändern, von vorne nach hinten oder auch mal umgekehrt. Das tut nicht weiter weh, ermüdet die Sinne jedoch nach kurzer Zeit. Immerhin kann man den Budenzauber über die vordere Sensortaste ausschalten, um Strom zu sparen.
Bleibt noch der eingangs erwähnte Pulse 4 mit seinen 130 RGB-LEDs. In der Lichttonne ist genaugenommen ein grobes Display mit zehn Zeilen aufgerollt. Die jeweils gewählte Animation reagiert auf Musik, lässt sich per App dimmen, farblich verschieben, wirkt auf Dauer allerdings dennoch ermüdend. Bis auf die Pegelanzeige, bei der Frequenzbalken passend zur Musik tanzen, scheint es sich teils um festgelegte Animationsschleifen zu handeln, die nur in der Geschwindigkeit modifiziert werden. Irgendwann weiß man schon, welche Blase aus welcher Richtung kommt. Bedenkt man Preis und Ausstattung, ist die in der Pulse-App aufrufbare „Lichtshow-Bibliothek“ mit gerade einmal fünf Animationen ausgesprochen dürftig bestückt.
Energie!
Aura Studio 3 und Pearls Lunartec Glitterlampe haben keinen Akku. Den Harman-Lautsprecher hängt man ans 230-Volt-Netz, bei der Glitterlampe benötigt man ein altes USB-Netzteil mit mindestens 1 Ampere Ladeleistung. Der Standby-Verbrauch des Studio 3 war mit 3,2 Watt akzeptabel, die Glitterlampe trennt man mit einem Schiebeschalter komplett vom Strom.
Die anderen fünf Kandidaten haben Akkus mit Kapazitäten von 1700 mAh bis 7260 mAh (siehe Tabelle). Die sich daraus ergebenden Zeiten beim Abspielen von Musik differieren – auch wegen der recht unterschiedlichen Lautsprecherbestückung – zwischen 10 und 51 Stunden. Letztere Marke erreichte der Pulse 4 bei der Dauerwiedergabe unserer c’t-Musiksammlung – wohlgemerkt ohne dazugeschaltete Lichtuntermalung. Schalteten wir die 130 LEDs in voller Helligkeit dazu, kam er nur noch auf 10 Stunden Spielzeit. Als Powerbank fürs Handy konnte man übrigens keinen der Speaker nutzen.
Fazit
Unser Testfeld von 7 Lichtlautsprechern ist für Überraschungen gut – wenn man sich auf die ungewöhnliche Produktkategorie einlässt. So überraschte Sony mit seinem LSPX-S3, der coole Technik in apartem Design verpackt und dabei noch gut klingt. Günstig ist er allerdings nicht gerade.
Da springt von der anderen Richtung Versender Pearl in die Bresche, der mit der Lunartec Glitterlampe viel Lichterzauber zum Taschengeldpreis bietet. Selbst beim Klang muss sich das Teil nicht verstecken – zur Not klemmt man den Lautsprecher ab und genießt die Lichtshow ohne Musik. Für alle Kinder und Junggebliebenen war die Glitterlampe der Favorit, wenn alle Lichtlautsprecher auf dem Tisch um die Wette leuchteten.
An MoriMori und Synergy S35 stören die eher schwache Klangqualität und die eingeschränkten Lichtfunktionen. Für rund 150 Euro würde man schon ein wenig mehr Kling-Klang oder eben Bling-Bling erwarten. Der MoriMori wird allerdings schon wegen des ungewöhnlichen Designs seine Freunde finden und ist sicherlich auch ein tolles Geschenk für den nächsten Geburtstag im Garten.
Etwas ratlos hinterließ uns der Aura Studio 3. Trotz imposanter Ahnentafel und HiFi-Genen scheint es Harman Kardon nicht für nötig zu halten, das Produkt auch in Sachen Apps und Firmware zu pflegen. Dass es nicht an der nötigen Kompetenz mangelt, zeigt ein Blick zum Pulse 4, denn JBL gehört ebenfalls zur Harman-Familie. Dort wäre in Sachen Software zwar auch noch Luft nach oben, der LED-Lautsprecher kommt jedoch immerhin mit vielen Features und vor allem mit funktionierender App zum Kunden. (sha@ct.de)
| Bluetooth-Lautsprecher mit Licht | |||||||
| Produkt | Anerimst A1 | Harman Aura Studio 3 | JBL Pulse 4 | Kooduu Synergy 35S | KooKoo MoriMori | Lunartec Glitterlampe | Sony LSPX-S3 |
| Firmware | – | – | 0.5.1.0 | – | – | – | 2400 |
| Ausstattung | |||||||
| Bluetooth (Protokolle) | 4.2 (A2DP, AVRCP) | 4.2 (A2DP, AVRCP) | 5.1 (A2DP, AVRCP) | 4.2 (A2DP) | 4.2 (A2DP) | 5.0 (A2DP, AVRCP) | 5.0 (A2DP, HFP, AVRCP) |
| Bluetooth Audio Codec | SBC | SBC | SBC | SBC | SBC | SBC | SBC, AAC, LDAC |
| Verbindungen parallel | 1 | 2 | 2 | 1 | 1 | 1 | 2 |
| Stereo-Kopplung / Broadcast | ✓ / – | – / – | ✓ / ✓ | ✓ / – | – / – | ✓ / – | ✓ / ✓ |
| Leuchtmittel | 360-Grad LED-Feld, 60 LEDs warmweiß | LED-Kranz, zentrales LED-Element, kaltweiß | 360-Grad LED-Feld, ca. 130 LEDs RGB | 1 LED (0,6 W) warmweiß | 2-Zoll-Filament-LED, warmweiß | LED Leuchtmittel RGB | 1 LED, warmweiß |
| Lichtmodi / dimmbar | 2 / – | 1 / – | 5 / ✓ | 1 / – | 1 / ✓ | 1 / – | 5 / ✓ |
| Bedienelemente | Power, Skip, Lautstärke, Play/Pause, Licht | Power, Lautstärke, Play/Pause, Licht, Bluetooth | Play/Pause, Überspringen, Lautstärke, Connect | Power | Play/Pause, Licht, Dimmer | Power, Skip, Lautstärke, Play/Pause, Licht | Power, Skip, Lautstärke, Tel., dimmen, Timer |
| App | – | Harman Kardon Remote | JBL Portable | – | – | – | Sony Music Center |
| Equalizer | – | – | – | – | – | – | Bassanhebung |
| Netzanschluss | Micro-USB | 230 V | USB-C | Micro USB | Micro-USB | Micro-USB | USB-C |
| AUX-Eingang | – | ✓ (analog, 3,5 mm Klinke) | – | – | – | ✓ (analog, 3,5 mm Klinke) | – |
| Schutzart | IP65 | – | IPX7 | IPX4 | IPX4 | – | – |
| Bestückung | 1 Breitbandlautsprecher | 6 Hochmittentöner (40 mm), 1 Tieftöner (130 mm) | 1 Breitbandlautsprecher (57 mm) | 1 Breitbandlautsprecher (69 mm) | 1 Breitbandlautsprecher (57 mm) | 1 Breitbandlautsprecher | 1 Höhenlautsprecher, 1 Tiefmittenlautsprecher (46 mm) |
| Leistung (RMS) | 5 W | 2 × 15 W, 1 × 130 W | 20 W | 8 W | 5 W | 10 W | 8 W |
| Lieferumfang | Lautsprecher | Lautsprecher, Stromkabel | Lautsprecher, USB-Kabel | Lautsprecher, USB-Kabel, Netzteil | Lautsprecher, USB-Kabel | Lautsprecher, USB-Kabel, Klinkenkabel | Lautsprecher, USB-C-Kabel, Putztuch |
| Messungen | |||||||
| Akkukapazität | 3600 mAh | – | 7260 mAh | 2000 mAh | 1700 mAh | – | 4400 mAh |
| Abmessungen | 19 cm × 12 cm × 12 cm | 28,4 cm × 23,2 cm × 23,2 cm | 20,7 cm × 9,5 cm × 9,5 cm | 41 cm × 24 cm × 24 cm | 27 cm × 11 cm × 11 cm | 42 cm × 11 cm × 11 cm | 29 cm × 9,4 cm × 9,4 cm |
| Gewicht | 367 g | 3600 g | 1260 g | 1550 g | 500 g | 1600 g | 1102 g |
| Laufzeit | 32 h | – | 51 h | 10 h | 28 h | – | 10 h |
| max. Schalldruckpegel | 82 dB | 97 dB | 92 dB | 84 dB | 73 dB | 86 dB | 85 dB |
| Bewertung | |||||||
| Klang / Lichteffekt | / | / | / | / | / | / | / |
| Ausstattung | |||||||
| Preis | 40 € | 300 € | 200 € | 140 € | 150 € | 31 € | 350 € |
| sehr gut gut zufriedenstellend schlecht sehr schlecht ✓ vorhanden – nicht vorhanden k. A. keine Angabe | |||||||