Bild: Albert Hulm

Auf den Schirm

Die passende Hard- und Software für die private Mediathek

Maus, Tastatur und Dateibrowser haben Wohnzimmerverbot: Richtig Spaß macht die eigene Mediensammlung erst, wenn sie sich auf dem Fernseher genauso einfach und schick präsentiert wie Netflix & Co. Wir zeigen, mit welcher Medienserver-Software und welcher Hardware das gelingt.

Von Sven Hansen und Stefan Porteck

Liegt das Archiv bereit, steht einem Videoabend nichts mehr im Wege. Theoretisch zumindest – denn irgendwie müssen die Inhalte auf den Fernseher. Dafür gibt es gefühlt unendlich viele Lösungen mit spezieller Hard- und Software. Für welche man sich entscheidet, hängt davon ab, wie viel Geld man ausgeben will, wie umfangreich die Mediensammlung ist, wie viele Personen gleichzeitig darauf zugreifen sollen und wie komfortabel die private Mediathek bedient werden soll.

Im einfachsten und günstigsten Fall spielt der PC oder das Notebook die Inhalte ab. Als Universalisten kommen Rechner mit ziemlich jedem Video- und Audioformat zurecht, wenn auf ihnen die richtige Software läuft. Meist genügt der VLC-Player – das Schweizer Messer unter den Video-Playern. Er versteht sich auf fast jedes Dateiformat, frisst alle gängigen Videocodecs und jongliert sicher mit mehreren Tonspuren und Untertiteldateien.

Doch Rechner als Abspieler haben auch ihre Tücken: Laute Lüfter, Pop-ups und Updates können den Spaß verhageln. Und spätestens wenn man den Fernseher über ein HDMI-Kabel anschließt, macht sich Frust bei der Navigation durch die Mediensammlung breit. Denn mit Maus und Tastatur oder Touchpad im Dateimanager von Windows durch die Ordner zu wühlen, ist alles andere als Couch-kompatibel.

Lokale Wiedergabe

Je nach Umfang der privaten Mediathek und den Ansprüchen ans Abspielgerät gibt es Alternativen: Hat man nur eine kleine Mediensammlung, reicht es als günstigste Variante, eine mit Videos gefüllte Festplatte an den USB-Port des Fernsehers anzuschließen. Nachdem der interne Videospieler des TVs die Inhalte indiziert hat, tauchen hier alle unterstützten Videos auf. Viele Geräte geben neben MP4-Dateien zumindest noch Videos im MKV-Container wieder. Vor ISO-Images machen die internen Player allerdings halt. Das gilt übrigens auch für entsprechende Software auf vernetzten Blu-ray-Spielern.

Wenn Dateien bestimmter Formate nicht angezeigt werden, Tonspuren nicht abspielbar sind oder die Wiedergabe ruckelt, muss ein separater Player her. Der ist auch dann nötig, wenn man die Inhalte auf einer hübschen Oberfläche durchstöbern will, wie bei Netflix & Co.

Die nächstgrößere Ausbaustufe der privaten Mediathek ist somit eine Medienzentrale direkt am Fernseher. Dank des HDMI-Ausgangs eines Raspberry Pi muss man sich nicht in Unkosten stürzen: Die USB-Festplatte wird vom Fernseher abgezogen und an einen Raspi gesteckt, den man für weniger als 50 Euro bekommt, falls man nicht sowieso ein Exemplar in der Schublade liegen hat.

Günstige Abspielgeräte: FireTV Stick, Magenta TV Stick und Chromecast mit Google TV bringen Inhalte aus der privaten Mediathek aufs TV. Einen USB-Anschluss für Speichermedien bringt nur der Telekom-Player mit, bei den anderen muss man ihn mit OTG-Adaptern nachrüsten.
Günstige Abspielgeräte: FireTV Stick, Magenta TV Stick und Chromecast mit Google TV bringen Inhalte aus der privaten Mediathek aufs TV. Einen USB-Anschluss für Speichermedien bringt nur der Telekom-Player mit, bei den anderen muss man ihn mit OTG-Adaptern nachrüsten.

Für den Raspi gibt es eine speziell angepasste Version der freien Medienzentrale Kodi. Der Download des Raspi-Images LibreElec ist in wenigen Minuten erledigt. Das Flashen auf eine SD-Karte dauert kaum länger. Für die Wiedergabe von Full-HD-Inhalten reicht ein Raspi 3B+ aus. Für 4K-Material empfiehlt es sich, den teureren Raspi 4 einzuspannen.

Nach dem Einstecken der Karte und Hochfahren von Kodi führt die Software einmalig durch die Grundkonfiguration, bei der sie unter anderem die Sprache, die Pfade zur Film- und Serien-Bibliothek und die WLAN-Zugangsdaten für den Download der Meta-Informationen erfragt. Tastatur und Maus muss man dafür nicht anschließen, denn Kodi auf einem Raspi versteht sich auf die Steuerung via HDMI-CEC, also per TV-Fernbedienung. In unseren Tests reagierte er auf das Steuerkreuz und auf die Knöpfe für Play, Pause und Spulen.

Die Ersteinrichtung nimmt wenig Zeit in Anspruch und erfolgt vollständig in der grafischen Oberfläche von Kodi. Man braucht also kein stundenlanges Gefrickel auf der Linux-Kommandozeile zu befürchten. In unserem Test hatten wir das gesamte System in rund einer halben Stunde aufgesetzt – inklusive Download des Images.

Der Clou: Kodi scannt den Datenträger und baut daraus selbstständig eine Mediathek für Filme und Serien und präsentiert sie im Stil professioneller Streamingdienste am TV. Dafür lädt Kodi unter anderem zu jedem Film und jeder Serienepisode Meta-Informationen herunter. Alle Videos haben anschließend Coverbilder, Inhaltsbeschreibungen und Listen der Schauspieler. So ist die Mediathek nicht nur nach Titeln, sondern auch nach Themen oder Genres durchsuchbar.

Dummerweise will der Minirechner vor und nach jedem Einsatz ordentlich hoch- und heruntergefahren werden. Wer mit dem Raspi mehrmals täglich Videos schaut, wird diese Wartezeit schnell als nervig empfinden oder ihn einfach dauerhaft eingeschaltet lassen und den Stromverbrauch von rund 3 Watt hinnehmen.

Bei der Wiedergabe und der Bedienung ist stellenweise ebenfalls ein wenig Kompromissbereitschaft gefragt: So mussten wir bei unseren Tests etwa auf Top-Tonformate wie Dolby Atmos verzichten. Besser machen das fertig kaufbare Medienspieler, mehr dazu weiter unten.

Damit ist der Ausbau einer USB-Festplatte zu einer kleinen Raspi-Medienzentrale eine preiswerte und schnell umgesetzte Wiedergabemöglichkeit. Das Konzept gerät aber an seine Grenzen, wenn die Inhalte auf mehreren Geräten verfügbar sein sollen. Die Platte oder der Raspi lässt sich zwar an einen anderen Fernseher stecken, gleichzeitig auf zwei TVs schauen kann man aber nicht – außer man kauft eine weitere Platte und kopiert die Videos.

Stream der alten Schule

Sollen die Medien parallel im ganzen Haus verfügbar sein, führt kein Weg an einem Streaming-Server vorbei. Zunächst lohnt es sich, dem Smart-TV eine Chance zu geben: Vernetzte Fernseher verstehen sich meist auf den Netzwerkempfang von einem UPnP-AV- (Universal Plug and Play) beziehungsweise DLNA-Server (Digital Living Network Alliance).

Die passende Server-Hardware hat man meist schon daheim stehen, ohne es zu wissen: die Fritzbox von AVM. Steckt man einen USB-Stick oder eine -Festplatte an den Router und aktiviert im Einstellungsmenü der Fritzbox die Medienfreigabe, bietet sie die Inhalte im lokalen Netz an.

Kompakte Multimediaspieler – hier der R81 von Orbsmart – spielen alle Video- und Audioformate aus dem lokalen Netz oder von externer Festplatte.
Kompakte Multimediaspieler – hier der R81 von Orbsmart – spielen alle Video- und Audioformate aus dem lokalen Netz oder von externer Festplatte.

Beim DLNA-Streaming ist aber ein wenig Experimentierfreude gefragt: Nicht alle Server und alle Clients unterstützen jedes Format und jeden Codec. So erwies sich bei unseren Tests ein leicht betagtes Smart-TV von LG als Spielverderber und weigerte sich, Videos mit mehreren Tonspuren, Untertiteln in MKV- und MP4-Containern wiederzugeben.

Falls der Server zickt, ist es einen Versuch wert, im Netzwerk- und Freigabecenter von Windows 10 oder 11 das DLNA-Streaming zu aktivieren und die Mediensammlung auf dem Desktop-PC liegen zu lassen, ihn also kurzerhand als Medienserver zu nutzen. Nachteil: Der PC muss laufen, wenn irgendwo im Haus gestreamt werden soll. Macht dagegen der Fernseher Schwierigkeiten, hat man oft mit einer DLNA-App aus dem App-Store des Herstellers mehr Erfolg als mit dem integrierten Mediaplayer des TVs.

Neue Wege

Mit DLNA-Streaming verteilt man die Inhalte zwar im ganzen Haus, manche Formate haken aber und die Player sehen nicht so cool aus wie die Lösung mit Kodi auf einem Raspi. Soll das TV-Erlebnis einem Streamingdienst ebenbürtig sein, muss man bei der Hardware trotzdem nicht all-in gehen: Für vergleichsweise wenig Geld liefert Amazon seine Fire-TV-Sticks, Google seinen Chromecast mit Google TV und die Telekom den Magenta-Stick. Mit ihnen streamt man zeitgemäß direkt an die HDMI-Schnittstelle – und katapultiert nebenbei sogar betagte TVs oder Beamer in die Neuzeit.

Die Player-App „VLC for Fire“ leistet als VLC-Abkömmling auf der Amazon-Hardware gute Dienste. Auf neuen Chromecast-Sticks mit Google TV und dem Magenta-Stick lässt sich die Android-Variante des VLC-Players aus dem Play Store installieren. Alle Sticks spielen damit gängige Videoformate übers Netzwerk via SFTP/SMB oder von lokalen Quellen.

Die Streaming-Sticks sind zwar günstig, dafür fehlen jedoch einige Schnittstellen. Eine USB-Buchse zum Anschließen eines Speichersticks oder einer Festplatte muss man meist mit einem OTG-Adapter für 5 Euro nachrüsten. Leider lesen die Fire-TV-Modelle und der Chromecast von Haus aus nur FAT32-Medien, was die Dateigröße auf 4 GByte beschränkt – ISO-Images und Spielfilme mit hoher Auflösung und Bitrate reißen dieses Limit. Die App „ES Dateimanager“ bindet sie zwar ein, allerdings muss man die Videowiedergabe dann auch über das wenig intuitive Tool starten.

Auch auf Streaming-Sticks ist die Medienzentrale Kodi wegen der durchdachten und schicken Oberfläche deshalb die bessere Wahl. Auf dem Chromecast mit Google TV – das sind die Modelle mit Fernbedienung – ist die Installation von Kodi eine Sache von Sekunden: Die Android-Version der Software ist im regulären Play Store verfügbar und lässt sich ohne Klimmzüge installieren.

Die kostenlose Software Jellyfin verwandelt jeden PC oder auch ein NAS in einen Streaming-Server mit schicker Oberfläche und vielen praktischen Funktionen.
Die kostenlose Software Jellyfin verwandelt jeden PC oder auch ein NAS in einen Streaming-Server mit schicker Oberfläche und vielen praktischen Funktionen.

Auf den Fire-TV bekommt man die beliebte Kodi-Oberfläche nur auf Umwegen: Über die App „Downloader“ ruft man am TV-Stick die Kodi-Webseite auf, um die Kodi-APK für Android herunterzuladen und zu installieren. Zuvor muss in den Einstellungen des Sticks das Installieren aus unbekannten Quellen freigegeben werden.

Wer sich an der 4-GByte-Grenze bei der lokalen Wiedergabe stört, der spielt mit Kodi auf beiden Sticks die Videos aus einer SMB-Freigabe heraus oder greift zu einem anderen Stick. Der Magenta-TV-Stick der Telekom nutzt ebenfalls Android als Betriebssystem, bringt gegenüber den Modellen von Google und Amazon aber gleich drei Vorteile mit: Er unterstützt NTFS-Medien, kommt mit einer USB-A-Buchse zum Anschluss von Festplatten und klinkt sich in Googles offiziellen Play Store ein. Ohne Sideload-Klimmzüge lässt sich Kodi 19.3 von hier aus direkt installieren.

Nvidias Streaming-Röhre „Shield TV“ ist derzeit der leistungsstärkste Mini-Player, der noch als HDMI-Stick gehandelt wird. Das Gerät mit schicker Fernbedienung und Play-Store-Zugang arbeitet lückenlos mit dem Gamingdienst des Grafikkartenherstellers zusammen und gibt Videos in 4K-Auflösung flüssig aus.

Spielkisten

Ebenfalls von Nvidia stammt der Shield TV Pro, der den Übergang zu den deutlich teureren Stand-alone-Medienspielern markiert. Diese Geräte nehmen mehr Platz unter oder neben dem TV ein, dafür sind sie mit deutlich mehr Anschlüssen ausgestattet. So lassen sich an den Shield TV Pro parallel zwei USB-Medien stöpseln und das Gerät kann nicht nur als Client fungieren, sondern stellt Inhalte auch als Plex-Server im Netz bereit – beispielsweise für Tablets. Gleichzeitig bringt es die aktuelle Google-TV-Oberfläche ins Wohnzimmer.

UHD-Player wie Himedias Q20 nehmen eine 3,5-Zoll-Festplatte auf und geben die Inhalte lokal wieder oder teilen sie übers Netzwerk.
UHD-Player wie Himedias Q20 nehmen eine 3,5-Zoll-Festplatte auf und geben die Inhalte lokal wieder oder teilen sie übers Netzwerk.

Wer diesbezüglich niedrigere Ansprüche hat, kann zu einem deutlich günstigeren Medienspieler wie Orbsmarts R81 greifen. Android bildet auch hier die Basis, ist allerdings unter einer reduzierten Benutzeroberfläche versteckt. Der Realtek-Prozessor ist nicht so leistungsstark wie der des Nvidia Shield, aber für die Medienwiedergabe optimiert, sodass der Spieler viele Video- und Tonformate unterstützt. Eine externe SATA-Schnittstelle erlaubt das Anschließen einer Festplatte mit bis zu 14 TByte – genug Platz für Filmsammlungen in bester Qualität. Der R81 empfiehlt sich somit für Heimcineasten, die 4K-Videos oder ISO-Images anschauen.

Wer den Massenspeicher lieber im Gerät statt davor verstauen möchte, muss zu einem Medienspieler mit 3,5-Zoll-Einschub greifen. Himedias Q20 4K etwa unterstützt Festplatten bis 12 TByte und ist auf die Wiedergabe von hochauflösenden Videoinhalten spezialisiert, Kodi ist bereits vorinstalliert. Er unterstützt dabei auch die aktuellen Tonformate Dolby Atmos und DTS:X. Mit Android 9 als Basis kann man ihn über den Google-Account auch im Play Store anmelden. Auf Netzwerkfunktionen muss man auch bei den Medienspielern nicht verzichten: Videos vom NAS oder einem PC als Server bringen die Geräte ebenfalls auf den TV.

Streamingserver Deluxe

Der Goldstandard für die private Mediathek ist ein Medienserver, der alle Inhalte sauber nach Art und Genre sortiert und mit einer schicken grafischen Oberfläche auf jeden Fernseher und jedes Handy oder Tablet schickt – ganz ohne Hickhack mit Codecs, Formaten oder anderen Inkompatibilitäten. Diesen Wunsch erfüllen die Medienserver Plex und Jellyfin. Beide sind schnell aufgesetzt und präsentieren die Mediensammlung mindestens genauso schick wie Streamingdienste oder Kodi. Sie arbeiten nach dem Client-Server-Prinzip: Die Server werden auf dem Rechner installiert, auf dem auch die Mediendateien liegen. Das kann je nach Geldbeutel und Präferenz ein herkömmlicher PC sein, ein ausgemustertes Notebook oder ein NAS-System.

Für die Open-Source-Software Jellyfin spricht, dass sie nichts kostet, viele Funktionen mitbringt und auf diversen Geräten und Betriebssystemen läuft. Zum Ausprobieren und für erste Gehversuche ist Jellyfin deshalb die beste Wahl. Plex wird dagegen im Freemium-Modell vertrieben: Die Server-Software ist kostenlos, aber die Client-Apps erlauben erst nach In-App-Käufen eine zeitlich unbegrenzte Wiedergabe. Will man in einem Rutsch alle Serverfunktionen freischalten und Clients auf beliebig vielen Geräten nutzen, ist beim sogenannten Plex-Pass entweder ein monatliches Abo ab 3 Euro oder ein einmaliger Kauf für 120 Euro fällig.

Besonders hohe Anforderungen an die Hardware stellten beide Serverprogramme nicht: In den meisten Fällen schieben sie den Videostream eins zu eins an den jeweiligen Client. Lediglich beim Abspielen exotischer Formate setzt je nach Wiedergabefähigkeit des Clients ein automatisches Transcoding ein – etwa bei der Wiedergabe von DTS-Ton auf Tablets. Dabei braucht der Server mehr Rechenleistung: Ein handelsüblicher Rechner mit Core-i3- oder i5-CPU ist dem nach unseren Erfahrungen gewachsen. Soll der Server mehrere Streams gleichzeitig liefern, ist man mit einem flotteren i5 oder gar einem i7 besser beraten.

Für den Desktop-PC als Server spricht, dass er bereits vorhanden ist und die ausgelesenen, aufgenommenen oder heruntergeladenen Inhalte ohnehin beherbergt. Gegen den PC sprechen der höhere Stromverbrauch und die Tatsache, dass man ihn jedes Mal hochfahren muss, wenn irgendwer auf die persönliche Mediathek zugreifen möchte.

Soll die Mediensammlung rund um die Uhr bereitstehen, dann ist ein NAS die bessere Alternative. Die Hersteller Synology und QNAP bieten Modelle an, die sich für den Betrieb als Plex-Server gut eignen und die Software ab Werk auch vorinstalliert haben. Client-seitig sind weder Plex noch Jellyfin besonders wählerisch und bringen die private Mediathek auf jedem TV zum Glänzen: Ihre Client-Apps sind für gängige Smart-TVs, etwa von Samsung oder LG, erhältlich. Zudem bekommt man sie als App für Android, iOS sowie Android-TV- und Fire-TV-Sticks und etliche Spielekonsolen.

Fazit

Die meisten Menschen haben die eine oder andere Hardware ohnehin am Start – sowohl auf der Abspiel- wie auf der Server-Seite. Mit dem Aufbau der privaten Mediathek kann man also gleich zum Nulltarif loslegen.

Wenn die Ansprüche wachsen, muss man in zusätzliche Hardware investieren. Mit kleinen dreistelligen Beträgen für ordentlich Festplattenplatz und Preisen von rund 50 Euro für einen Raspberry Pi oder einen Streaming-Stick halten sich die Kosten aber im Rahmen – und wenn dafür ein, zwei Streaming-Abos wegfallen, haben sich die Anschaffungen schnell amortisiert.

Für Besitzer großer Mediensammlungen lohnt es sich, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, in ein flottes NAS mit üppigem Speicherplatz zu investieren und dieses als Server zu nutzen. (spo@ct.de)

Wiedergabestrategien
portable Festplatte am TV DLNA-Streaming Raspberry Pi mit Kodi Medienserver am PC Medienserver am NAS
mehrere Clients
Unterstützung: Audio, Video, Untertitel neutral minus plus plusplus plusplus
Optik und Komfort neutral minus plus plusplus plusplus
Einrichtungsaufwand sehr gering gering moderat moderat moderat
Kosten gering kostenlos moderat gering hoch
plusplus sehr gut plus gut neutral zufriedenstellend minus schlecht minusminus sehr schlecht ✓ vorhanden – nicht vorhanden