iX 8/2016
S. 102
Wissen
IT-Architektur
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Enterprise Architecture Management: Die eigene IT verstehen

Harmonisches Zusammenspiel

IT-Systeme neigen dazu, über die Jahre ein geheimes Eigenleben zu entwickeln. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, sollten Unternehmen ihre Geräte, Anwendungen und deren Beziehungen untereinander sorgfältig dokumentieren. Die zugehörige Disziplin – Enterprise Architecture Management – stellt die notwendigen Frameworks, Standards und Werkzeuge bereit.

Enterprise Architecture Management (EAM) soll den IT-Verantwortlichen helfen, „mit minimalem Risiko die richtigen Dinge richtig zu tun“ [1]. Konkreter als der Buchautor Klaus Niemann äußert sich der Interessenverband Bitkom: EAM umfasst alle Führungsaufgaben, die notwendig sind, eine Unternehmensarchitektur zu erstellen, umzusetzen und instand zu halten – sie bietet den „strategischen, konzeptionellen und organisatorischen Rahmen inklusive der erforderlichen Prinzipien, Methoden und Werkzeuge für das zielorientierte Ausgestalten und Verändern der IT-Landschaft“. Mit diesen Hilfsmitteln erstellen Architekten Modelle für Geschäft, Daten, Prozesse, Anwendungen und Infrastruktur (Abbildung 1). EAM-Frameworks liefern den Rahmen in Form einer Methodensammlung.

Effizienz, Effektivität und Sicherheit bilden den Dreiklang der Zielstruktur von Enterprise Architecture Management (Abb. 1).

Unternehmensarchitekturen umfassen eine Menge Zutaten, darunter Strategiepläne, Organigramme, Verfahrensanweisungen, Geschäftsprozessmodelle, Schnittstellen-, Applikationslandschafts- und Netzwerkpläne, Softwarestruktur- und Datenmodelle sowie ein Entscheidungslogbuch, in dem steht, warum wann wer etwas entschieden hat. Ein Unternehmen, das diese Dinge nicht in den Griff bekommt, gerät unweigerlich in Not, sobald es sich an veränderte Marktgegebenheiten und neue Kundenanforderungen anpassen muss.

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